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    Hermes Germany: Pakete per Zug verschickt

    Hermes Germany testet den grenzübergreifenden Paket-Transport auf der Schiene. Bis zu 1,3 Millionen Sendungen pro Jahr sollen von Magdeburg nach Lodz transportiert werden.


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    Emissionsarm auf der langen Strecke: Zwischen Magdeburg und Lodz verlädt Hermes Germany die Pakete auf die Schiene. (Foto:Hermes Germany)


    Mit Projekten zur Elektrifizierung der Letzten Meile macht Hermes Germany schon länger einen von sich reden. Nun sucht der Hamburger Logistiker auch an anderen Stellen entlang der Logistikkette nach klimafreundlicheren Lösungen. Erstmals transportiert er dabei Sendungen auf der Schiene – grenzübergreifend von Magdeburg nach Lodz in Polen. Auf der 625 Kilometer langen Strecke werden, so heißt es in einer Pressemeldung vom 25. Juli 2022, pro Jahr bis zu 1,3 Millionen Pakete bewegt. Der Pilottest laufe seit dem 1. Juli. Die ersten Transporte mit der DB Cargo AG seien bereits erfolgreich gemeinsam durchgeführt worden.

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    „Ziel unseres Pilottests ist es in erster Linie, Erfahrungen mit dem Transport auf der Schiene zu sammeln und eine mögliche Skalierung auszuloten“, erklärt Andreas Schuchardt, Division Manager Transport & Operations Management bei Hermes Germany.

    Pierre Timmermans, Vorstand Vertrieb der DB Cargo AG, hebt hervor, dass die Schiene einer der umweltfreundlichsten Verkehrsträger sei und diesen Vorteil insbesondere auf der langen Strecke ausspielen könne.

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    „In Kombination mit unseren Eco Solutions sind heute bereits komplett klimaneutrale Transportketten möglich, wobei wir wo möglich auf die Vermeidung von Emissionen setzen. Wir freuen uns, dass Nachhaltigkeit für Hermes eine so wichtige Rolle in der Gestaltung ihrer Logistik spielt und wir sie dabei unterstützen können.“

    Einmal pro Woche wird der Transport in jede Richtung mit Wechselaufbaubrücken durchgeführt.

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    „Auf der deutschen Seite haben wir über DB Cargo die Ökostromvariante DBeco plus gebucht, sodass wir für die komplette Strecke circa 57 Tonnen CO2 pro Jahr und damit mehr als 50 Prozent im Vergleich zum Lkw einsparen werden. Auf der polnischen Seite ist dies noch nicht realisierbar: Wir nutzen hier aber das Angebot DBeco neutral von DB Cargo und können so voraussichtlich eine CO2-Kompensation über weitere 47 Tonnen CO2 erzielen “, erklärt Michael Peuker, Sustainability Manager bei Hermes.

    Emissionsarm auf der langen Strecke

    Im Bereich der City-Logistik hat Hermes Germany bereits einige Projekte für eine komplett emissionsfreie Belieferung von Innenstädten umgesetzt, unter anderem in Berlin, Magdeburg, Mainz und künftig auch Hamburg. Auf der langen Strecke seien emissionsfreie Lösungen jedoch noch nicht flächendeckend verfügbar. Doch auch hier sei das Unternehmen bestrebt, seinen ökologischen Fußabdruck zu mindern, erklärt Andreas Schuchardt.

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    „Hier wird auch in Zukunft ein großes Augenmerk von uns liegen. Neben dem Schienentransport setzen wir dabei unter anderem auch auf E- und Wasserstoff-Lkw und schaffen so diverse emissionsarme Alternativen auf den längeren Strecken.“

    Weitere mögliche innerdeutsche Schienentransporte werden – besonders im Hinblick auf die Laufzeit-Anforderungen – geprüft. Für eine etwaige Ausweitung des Schienentransports werden jedoch die Erfahrungen aus dem aktuellen Piloten eine wichtige Rolle spielen.


    quelle: https://transport-online.de/ne…zug-verschickt-73107.html

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    Schleswig-Holstein: Viele Bus- und Lkw-Fahrer zu lange am Steuer

    Innerhalb einer Woche hat die Polizei bei Fahrzeug-Kontrollen eine Beanstandungsquote von über 40 Prozent erreicht. Häufigste Ursache waren Verstöße gegen die Einhaltung der Lenk-und Ruhezeiten.


    Bei verstärkten Kontrollen von Lkw und Bussen hat die Polizei in Schleswig-Holstein innerhalb einer Woche bei 120 von 279 überprüften Fahrzeugen Verstöße festgestellt. Mit über 40 Prozent sei die Beanstandungsquote hoch, analysierte die Landespolizei am Mittwoch. In mehr als 100 Fällen seien zu lange Lenkzeiten, zu kurze Pausen, fehlende Aufzeichnungen über die Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer sowie Manipulationen des digitalen Kontrollgeräts festgestellt worden.

    Als eine mögliche Ursache vermutet die Polizei Wettbewerbsdruck. „Wer sein Fahrzeug überlädt oder zu lange am Steuer sitzt, verschafft sich Wettbewerbsvorteile“, meinte Landespolizeiamts-Pressesprecher Marcel Schmidt. „Diese gehen aber auf Kosten der Verkehrssicherheit und natürlich auch der betroffenen Fahrer.“

    Weitere Schwerpunkte unter den Verstößen waren den Angaben zufolge zu schnelles Fahren, die Überladung von Fahrzeugen und mangelnde Sicherung der Ladung. Auch seien Vorschriften zum Transport gefährlicher Güter nicht beachtet worden. 20 Fahrer durften nach den Kontrollen nicht weiterfahren. Übermüdete Fahrer und technisch nicht einwandfreie Fahrzeuge stellten eine große Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer dar, betonte die Polizei. (dpa/sn)

    quelle: https://www.verkehrsrundschau.…u-lange-am-steuer-3207307

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    Dekra: Wasserstoff-Lkw-Mietflotte mit Hylane gestartet

    Vermietflotte für Wasserstoff-Nutzfahrzeuge: 44 Lkw unterschiedlicher Hersteller sollen bei Kunden in ganz Deutschland zum Einsatz kommen. Dekra-Partner ist die DEVK-Tochter Hylane.


    Dekra betreut die nach Eigenangaben erste kommerziell betriebene Vermietflotte von Wasserstoff-Nutzfahrzeugen in Deutschland: Die Sachverständigenorganisation hat laut einer Pressemitteilung vom 27. Juli eine Partnerschaft mit dem Start-up Hylane geschlossen. Die Tochter des Versicherers DEVK ist auf die Bereitstellung umfassender Wasserstofflösungen im Logistiksektor spezialisiert. Die Flotte umfasst Dekra zufolge zunächst 44 Lkw unterschiedlicher Hersteller und wird an Kunden mit verschiedenen Einsatzprofilen in ganz Deutschland vermietet.

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    „Wir freuen uns, dass Dekra bei diesem spannenden Vorhaben zum einen seine technische Expertise einbringen und gleichzeitig weitere Erfahrungen mit unterschiedlichen Ansätzen der Brennstoffzellen-Technologie sammeln kann“, so Guido Kutschera, Vorsitzender der Geschäftsführung der Dekra Automobil GmbH und Leiter der Dekra Region Deutschland.

    Dekra-Mitarbeiter sollen die Fahrzeuge jeweils vor Ort in den Einsatzregionen der Mietkunden mit den jeweils anfallenden Expertendienstleistungen begleiten – und zwar über den gesamten Lebenszyklus, von der Auslieferung bis zur künftigen Ausmusterung.

    Dekra-Sachverständige begleiten den Einsatz

    Neben der Auslieferungsprüfung werden die Dekra-Sachverständigen laut der Mitteilung jeweils die Hauptuntersuchung und Sicherheitsprüfung durchführen, bei Bedarf Zustandsberichte und Gutachten erstellen.

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    „Mit Dekra haben wir einen Partner gefunden, der uns bei der Umsetzung klimafreundlicher Mobilität ideal unterstützt“ so Hylane-Geschäftsführerin Sara Schiffer.

    Hylane ist im Zuge der Partnerschaft auch Mitglied im Dekra e.V. geworden.

    Die Wasserstoff-Vermietflotte von Hylane wird Firmenangaben zufolge von der Bundesregierung gefördert. Die Differenz bei den Anschaffungskosten im Vergleich zu Diesel-Lkw werde dadurch zu 80 Prozent abgedeckt, heißt es. Die Gelder aus der Förderung würden 1:1 dazu genutzt, die Mietraten für die angebotenen Fahrzeuge zu reduzieren. Die ersten Fahrzeuge sollen noch in diesem Jahr an die Hylane-Kunden übergeben werden.



    quelle: https://transport-online.de/ne…lane-gestartet-73151.html

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    Lastenräder: Cenntro steigt bei Cargobike-Start-up Antric ein

    Die 2,5 Millionen schwere Investition in den jungen Bochumer Lastenradhersteller ist von hoher symbolischer Bedeutung. Der US-Leichtelektrofahrzeugspezialist will damit die Entwicklung des schweren E-Cargobikes vorantreiben und eine Fertigung in der eigenen Fabrik aufbauen.


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    Team mit Ambition - und Rückenwind: Mit Cenntro steigt eine finanzstarke Größe des LEV-Sektors beim Bochumer E-Cargobike-Start-up ein und will das Antric in die eigene Fertigung integrieren. | Foto: Antric


    Der US-Leichtelektrofahrzeug-Spezialist Cenntro hat eine unverbindliche Absichtserklärung für eine strategische Investition in die Antric GmbH bekanntgegeben, einen in Deutschland ansässigen E-Cargobike-Anbieter. Damit würde der LEV-Hersteller fünfundzwanzig Prozent der gesamten Aktien übernehmen. Die Gesamtinvestition in Höhe von 2.500.000 EUR (2.550.000 USD) setzt sich aus ca. 1.250.000 EUR (ca. 1.275.000 USD) in bar und 1.250.000 EUR (ca. 1.275.000 USD) in Form eines Wandeldarlehens zusammen, was einem impliziten Unternehmenswert für Antric von 10 Millionen Euro nach dem Erwerb entspricht, wie es weiter hieß. Das Antric One ist ein vierrädriges E-Lastenfahrrad, das bereits erfolgreich in Europa getestet wurde. Das schwere Cargobike wurde speziell für Lieferdienste und den Transport von Stückgut entwickelt. Der Hersteller mit Sitz in Bochum entstand als Spin-off der Universität Bochum und wurde von Moritz Heibrock und Eric Diederich gegründet.

    Innovative Textilhülle, hohe Robustheit

    Beim Antric One sorgt ein Trolley-System in Kombination mit einer niedrigen Ladefläche für eine einfache Beladung und eine nahtlose Integration in bestehende Logistikprozesse. Mit einem Ladevolumen von 2,3 Kubikmetern und einer Nutzlast von bis zu 300 Kilogramm, einem vollgefederten vierrädrigen Fahrgestell, einem innovativen Aufbau aus Stoff und einem eigens entwickelten Ladesystem soll das Modell gut geegnet sein für die harten Anforderungen der City-Logistik. Auch bei Kosten und Bedienbarkeit will man neue Maßstäbe setzen. Im Zusammenhang mit der Investition wird Cenntro das Antric One in seinem Montagewerk in Herne herstellen und das E-Lastenrad weltweit vermarkten.

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    "Wir sind der Meinung, dass es keine einzige Lösung für ein Elektrofahrzeug gibt, die die Vielzahl von Möglichkeiten zur Lieferung und Verteilung von Waren und Dienstleistungen unterstützt", erklärte Peter Wang, Chairman und CEO der Cenntro Electric Group.

    Das Design und die Mobilität des Antric One seien eine einzigartige Ergänzung zu Cenntros Produktlinie marktbewährter Nutzfahrzeuge und biete eine innovative Form des E-Transports, die für eine Vielzahl von Anwendungen geeignet ist. Man wolle in den kommenden Monaten eng mit dem Antric-Team zusammenarbeiten, um das E-Lastenrad Antric One bei Kunden in Nordamerika, Europa und Asien weiter auszubauen.

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    "Gemeinsam mit Cenntro können wir Städte auf der ganzen Welt bei ihrer ökologischen Transformation durch anspruchsvolle und effiziente Mobilitätslösungen unterstützen. Diese Transaktion war eine natürliche Ergänzung und wird uns zusätzliches Kapital, umfangreiche Vertriebs- und Marketingkapazitäten und die Erschließung neuer geografischer Regionen für den Antric One bringen", meinte Eric Diederich, CEO und Gründer von Antric.

    Sein CO-Gründer und CTO Moritz Heibrock sieht in Cenntro den idealen Partner über seine Produktions- und globale Vertriebsreichweite. Damit könne man sich auf die Kernkompetenz in der Entwicklung von Fahrzeugen konzentrieren, meint der CTO.

    Die Cenntro Electric Group Ltd. ist ein führender Entwickler und Hersteller von leichten und mittelschweren elektrischen Nutzfahrzeugen. Die ECVs von Cenntro sind für eine Vielzahl von Organisationen zur Unterstützung von städtischen Dienstleistungen, Lieferungen auf der letzten Meile und anderen kommerziellen Anwendungen konzipiert. Der Anbieter will den Wandel in der Automobilindustrie durch skalierbare, dezentralisierte Produktion und intelligente Fahrlösungen, die durch das sogenannte iChassis ermöglicht werden, vorantreiben. Bis zum 31. Dezember 2021 hatten die US-Amerikaner mehr als 3.700 Fahrzeuge in über 25 Ländern in Nordamerika, Europa und Asien verkauft oder in Betrieb genommen.


    quelle: https://transport-online.de/ne…art-antric-ein-73404.html

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    Pegelstände sinken immer weiter - Schifffahrt beklagt Fehlplanung

    Der fehlende Niederschlag in Deutschland wird zunehmend zum Problem für die Güterschifffahrt. Der Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt moniert, dass die seit Jahren bekannten Engpässe der Wasserstraßen durch das Niedrigwasser zu einem ernsten limitierenden Faktor geworden sind.

    Ob beim Kohletranspoport, Agrargütern, Ölprodukten oder Containern: eine zuverlässige Infrastruktur mit schiffbaren Wasserstraßen ist nach Ansicht des Verbandes derzeit wichtiger denn je. Der Rhein, die Donau und die Elbe müssen so schnell wie möglich von diesen Engpässen befreit werden. Konkret spricht der Verband Maßnahmen an, die bereits in Planung sind, wie etwa die Vergrößerung der Fahrrinnentiefe am Mittelrhein. Schon 20 Zentimeter mehr Wassertiefe lassen Güterschiffe deutlich mehr Ladung aufnehmen und auch bei Niedrigwasser länger fahren. „‘Schneller planen und bauen‘, hat Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) uns gegenüber als Losung für seine Verwaltung ausgegeben. Jetzt wird es höchste Zeit, dass danach gehandelt wird“, fordert BDB-Geschäftsführer Jens Schwanen.

    Dass Bundesfinanzminister Christian Lindner in dieser Situation eine Senkung des Wasserstraßenetats um 360 Millionen Euro ins Spiel bringt, ist nach Ansicht des BDB nicht nachvollziehbar.


    quelle: https://www.verkehrsrundschau.…klagt-fehlplanung-3211456

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    Schwerlastverkehr: Hochschule Fulda forscht zur Dekarbonisierung

    Das wissenschaftliche Team rund um Professor Dr. Boris Zimmermann sieht vor allem in Nahverkehr großes Potenzial. Mit einem Fahrplan für die klimafreundliche Trans


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    Der E-Lkw während einer Testfahrt durch bergiges Gelände in der Rhön. (Foto: Hochschule Fulda)


    Bisher noch sind E-Lkw eine Seltenheit auf den Straßen. Ein wissenschaftliches Team um Professor Dr. Boris Zimmermann will das ändern. Der Logistiker von der Hochschule Fulda sieht im Nahverkehr großes Potenzial für die elektrischen Nutzfahrzeuge. Die ersten Ergebnisse seines Forschungsprojekts, das er gemeinsam mit dem Praxispartner Stark Deutschland im Großraum Frankfurt am Main durchführt, sollen dieses Potenzial deutlich machen.

    Wie schaffen wir die Energiewende? Ein Hebel sind, nach Ansicht der Forschenden, schwere Lkw, die im Nahverkehr, also in einem Radius von 50 bis 100 Kilometern unterwegs sind, um Waren von A nach B zu transportieren. Würden wir für diese Transporte Strom statt Diesel einsetzen, wäre es in unseren Städten nicht nur viel leiser, wir könnten auch einen großen Teil CO2 einsparen. Doch wie muss die Infrastruktur dafür aussehen? Wie sollten die Unternehmen ihre Flotten umrüsten? Und wie lässt sich das möglichst effizient realisieren? Bisher gebe es dazu kaum Realdaten, teilt die Hochschule Fulda mit.

    Nun sammeln Professor Dr. Boris Zimmermann und sein Team die Daten derzeit im Rahmen eines Forschungsprojekts. Dafür loggen sich die Wissenschaftler:innen in das Telematiksystem eines E-Lkw ein, der im Auslieferverkehr in der Rhein-Main-Region unterwegs ist. Praxispartner ist der Baustoffhändler Stark Deutschland.

    Die Einsatzfähigkeit belegen

    Weil der Lkw-Markt im Vergleich zum Pkw-Markt deutlich kleiner ist und es für Unternehmen eine große Herausforderung ist, ganze Flotten umzustellen, braucht es die wissenschaftliche Vorarbeit.

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    „Was kann das Fahrzeug? Was kann es erreichen? Ist das wirtschaftlich? Die Anwender interessiert letzten Endes nur die Einsatzfähigkeit“, sagt Zimmermann.

    Die entscheidende Frage laute: Wie viele Diesel-Lkw kann man eins zu eins durch E-Lkw ersetzen? Durch die Arbeit mit dem Test-Lkw sei das Team der Antwort schon ein großes Stück nähergekommen, gibt die Hochschule bekannt.

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    „Am Ende wissen wir: Dieses Fahrzeug ist im Schnitt so viele Kilometer gefahren. Wir haben so und so viele Touren unter 200 Kilometer Länge. Wir schauen, welche Fahrzeuge das waren. Wenn das immer dieselben Fahrzeuge sind, können wir zeigen, dass wir 70, 80 Prozent der Touren ersetzen können.“

    Für das kommende Jahr sieht Zimmermann ein Potenzial von 500 bis 1.000 E-Lkw in Deutschland.

    Stabile Förderung notwendig

    Damit Unternehmen ihre Flotten umrüsten können, brauche es aber eine stabile staatliche Förderung. Die Lösungen für den Pkw-Verkehr können nicht eins zu eins auf den Schwerlastverkehr übertragen werden, davon ist Zimmermann überzeugt:

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    „Wir reden hier von anderen Reichweiten, von anderen Leistungsvolumina, wir transportieren viel mehr Gewicht. Der Lkw muss schnell geladen werden, damit er weiterfahren kann.“

    Zusätzlich müsse der Markt angeschoben werden, damit in die Entwicklung der Fahrzeuge, der Batterien und weiterer Lösungen investiert würde.

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    „Deshalb sind solche Projekte so wichtig“, betont der Logistiker.

    Fahrplan für Unternehmen und Politik

    Mit Abschluss des Projekts will das Team ein Dekarbonisierungskonzept vorlegen, das sowohl den Unternehmen als auch der Politik als Fahrplan für die klimafreundliche Transformation des Schwerlastverkehrs dienen kann.



    quelle: https://transport-online.de/ne…karbonisierung-73530.html

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    Wie Forschende die Dekarbonisierung im Schwerlastverkehr ankurbeln wollen

    Ein Team von Logistikern an der Hochschule Fulda will mehr E-Lkw auf die Straßen bringen.

    E-Lkw sind eine Seltenheit auf den Straßen. Ein wissenschaftliches Team um Professor Boris Zimmermann will das ändern. Der Logistiker von der Hochschule Fulda sieht im Nahverkehr großes Potenzial für die elektrischen Nutzfahrzeuge. Die ersten Ergebnisse seines Forschungsprojekts, das er gemeinsam mit dem Praxispartner Stark Deutschland derzeit im Großraum Frankfurt am Main durchführt, machen dieses Potenzial deutlich.

    Wie schaffen wir die Energiewende? Ein Hebel sind schwere Lkw, die im Nahverkehr, also in einem Radius von 50 bis 100 Kilometern unterwegs sind, um Waren von A nach B zu transportieren. Würden wir für diese Transporte Strom statt Diesel einsetzen, wäre es in unseren Städten nicht nur viel leiser, wir könnten auch einen großen Teil CO2 einsparen. Doch wie muss die Infrastruktur dafür aussehen? Wie sollten die Unternehmen ihre Flotten umrüsten? Und wie lässt sich das möglichst effizient realisieren? Dazu gibt es bisher kaum Realdaten.

    Zimmermann und sein Team sammeln diese Daten derzeit im Rahmen eines Forschungsprojekts. Dafür loggen sich die Wissenschaftler in das Telematiksystem eines E-Lkw ein, der im Auslieferverkehr in der Rhein-Main-Region unterwegs ist.


    Die Einsatzfähigkeit belegen

    Weil der Lkw-Markt im Vergleich zum Pkw-Markt deutlich kleiner ist und es für Unternehmen eine große Herausforderung ist, ganze Flotten umzustellen, braucht es die wissenschaftliche Vorarbeit. "Was kann das Fahrzeug? Was kann es erreichen? Ist das wirtschaftlich? Die Anwender interessiert letzten Endes nur die Einsatzfähigkeit", sagt Zimmermann. Die entscheidende Frage laute: Wie viele Diesel-Lkw kann man eins zu eins durch E-Lkw ersetzen? Durch die Arbeit mit dem Test-Lkw ist das Team der Antwort schon ein großes Stück nähergekommen.

    "Am Ende wissen wir: Dieses Fahrzeug ist im Schnitt so viele Kilometer gefahren. Wir haben so und so viele Touren unter 200 Kilometer Länge. Wir schauen, welche Fahrzeuge das waren. Wenn das immer dieselben Fahrzeuge sind, können wir zeigen, dass wir 70, 80 Prozent der Touren ersetzen können."

    Für das kommende Jahr sieht Zimmermann ein Potenzial von 500 bis 1000 E-Lkw in Deutschland.


    Stabile Förderung notwendig

    Damit Unternehmen wie Stark ihre Flotten umrüsten können, brauche es aber eine stabile staatliche Förderung. Die Lösungen für den Pkw-Verkehr können nicht eins zu eins auf den Schwerlastverkehr übertragen werden. "Wir reden hier von anderen Reichweiten, von anderen Leistungsvolumina, wir transportieren viel mehr Gewicht. Der Lkw muss schnell geladen werden, damit er weiterfahren kann." Zusätzlich müsse der Markt angeschoben werden, damit in die Entwicklung der Fahrzeuge, der Batterien und weiterer Lösungen investiert würde. "Deshalb sind solche Projekte so wichtig", betont der Logistiker.


    Fahrplan für Unternehmen und Politik

    Mit Abschluss des Projekts will das Team ein Dekarbonisierungskonzept vorlegen, das sowohl den Unternehmen als auch der Politik als Fahrplan für die klimafreundliche Transformation des Schwerlastverkehrs dienen kann.

    In der aktuellen Folge des Forschungspodcasts Gesprächsstoff erklärt Projektleiter Professor Zimmermann, wie der Schwerlast-Nahverkehr sich elektrifizieren lässt und welche Chancen für Unternehmen daraus entstehen. Im Gespräch mit Moderatorin Mariana Friedrich zeigt er, welche Rolle die Wissenschaft in Zusammenarbeit mit Unternehmen spielt und spielen muss, damit aus Pilotprojekten marktfähige Produkte entstehen können.


    quelle: https://www.verkehrsrundschau.…-ankurbeln-wollen-3212119

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    Aral eröffnet erste Ladestation für E-LKW

    • Weltweit erste Lademöglichkeiten für elektrische Lkw bei der deutschen Tankstellentochter von bp, am Aral Standort in Schwegenheim (Rheinland-Pfalz), ab sofort verfügbar
    • Ermöglicht Lkw-Fahrer:innen das Laden an einer Tankstelle mit guter Verkehrsanbindung sowie Herstellern das Testen der Ladekapazität ihrer elektrischen Lkw unter realen Bedingungen
    • Daimler Truck und Aral haben eng zusammengearbeitet, um die Anforderungen an eine Lkw-Ladestation zu definieren

    Aral hat die erste Ultra-Schnellladestation für mittelschwere und schwere elektrische Lkw innerhalb des bp Konzerns eröffnet. Mit ihrer Inbetriebnahme baut Aral das Netz an ultraschnellen Lademöglichkeiten weiter aus und treibt somit die Dekarbonisierung des Verkehrssektors voran. Laut IEA1 sind die CO2-Emissionen des Transportsektors seit dem Jahr 2000 jährlich um durchschnittlich 2,2 Prozent gestiegen.

    Die Aral Tankstelle in Schwegenheim (Rheinland-Pfalz) verfügt nun über zwei hochmoderne 300-kW-Schnellladesäulen für elektrische Lkw, die zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie betrieben werden2. Der Standort Schwegenheim liegt an der B9 zwischen der deutsch-französischen Grenze und der Metropolregion Rhein-Neckar. Er bietet Lkw-Fahrer:innen eine bequeme, sichere und gut beleuchtete Ladestation. An dieser kann ein elektrischer Lkw, der mit 300 kW geladen werden kann, während der 45-minütigen, gesetzlich vorgeschriebenen Pause des/der Fahrenden für eine Reichweite von etwa 150-200 km laden3. Außerdem haben die Fahrer:innen Zugang zu zusätzlichen Services, wie Essen und Trinken für ihre Fahrten, sowie zu Sanitäranlagen.

    Patrick Wendeler, Vorstandsvorsitzender der Aral AG, sagte:

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    Nachdem der Wandel zu E- Fahrzeugen in Europa bereits weit vorangeschritten ist, sehen wir nun auch den Übergang zu elektrischen Lkw. Bei Lkw-Herstellern und Lkw-Flottenbetreibern besteht hohes Interesse an kohlenstoffarmen Alternativkraftstoffen, die Elektrifizierung ist eine attraktive Option. Die Eröffnung unserer ersten Lkw-Ladestation in Schwegenheim ist ein wichtiger Meilenstein für Aral und die Branche.“
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    Schwegenheim ist ein perfektes Beispiel für die Bedürfnisse der Branche – ultraschnelles Laden mit sicheren Ladestationen für Lkw, an einer Tankstelle mit guter Verkehrsanbindung und an einem Ort, an dem die Fahrer:innen eine Pause einlegen und sich mit Speisen und Getränken stärken können“, so Wendeler.

    Im Jahr 2021 wurden in Deutschland rund 1.000 batterie-elektrische Lkw verkauft4. In Europa wird bis 2030 ein Absatz von 150.000 Einheiten erwartet – mit 43 Prozent wird die höchste Marktdurchdringung in Deutschland erreicht5.

    Daimler Truck, einer der weltweit größten Nutzfahrzeughersteller mit Sitz in Deutschland, brachte 2021 den batterie-elektrischen Mercedes-Benz eActros für den innerstädtischen Schwerlastverkehr auf den Markt. Das Unternehmen arbeitete eng mit Aral zusammen: Ziel der Zusammenarbeit war es, Erkenntnisse über den erforderlichen Aufbau, die Ladegeschwindigkeiten und die Komfort-Angebote zu gewinnen, um Lkw-Fahrer:innen den erforderlichen Zugang sowie ein komfortables Ladeerlebnis zu bieten.

    Kurt-Christoph von Knobelsdorff, Geschäftsführer & Sprecher der NOW GmbH, der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie, sagte:

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    Ich freue mich, dass Aral die Elektrifizierung der deutschen Lkw-Flotten weiter vorantreibt. Abgasfreie Lkw sind entscheidend, um unsere Dekarbonisierungsziele zu erreichen und die Ladeinfrastruktur in ganz Deutschland auszubauen. Dieses Projekt ist ein weiterer Meilenstein für die Elektrifizierung der Mobilität in Deutschland und Europa.“

    Aral unterstützt Flottenbetreibende dabei, den Übergang zu kohlenstoffarmen Fahrzeugen zu beschleunigen – eine Möglichkeit ist die Elektrifizierung. Das Unternehmen ist überzeugt, dass es wichtige Verkehrskorridore gibt, die von einem Ladenetz für E- Fahrzeuge profitieren werden. Die Ladesäulen in Schwegenheim ergänzen das wachsende Ultraschnellladenetz von Aral pulse in Deutschland. Aral ist der bundesweit führende Betreiber von öffentlichen Hochleistungs-Ladestationen und verfügt über 850 Schnellladepunkte für Pkw und leichtere Nutzfahrzeuge. Diese befinden sich an gut beleuchteten und mit Personal besetzten Aral Tankstellen, die eine hohe Zuverlässigkeit sowie zusätzliche Komfortleistungen bieten.


    quelle: https://trans.info/de/aral-ladestation-299083

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    Quartalszahlen: Deutsche Post DHL steigert Gewinn deutlich

    Der Unternehmensbereich Global Forwarding, Freight steigerte seinen Umsatz um 55,8 Prozent auf 8,2 Milliarden, weil es eine dynamische Preis- und Margenentwicklung im Luft- und Seefrachtgeschäft gebe, teilte Deutsche Post DHL bei der Vorstellung der Bilanz für das zweite Quartal 2022 mit.

    Die Deutsche Post DHL hat ihren Konzerngewinn nach nicht beherrschten Anteilen von 1,29 Milliarden Euro im zweiten Quartal 2021 um 13,1 Prozent auf 1,46 Milliarden Euro im zweiten Quartal dieses Jahres gesteigert. Den Umsatz fuhr der Konzern gegenüber dem Vorjahresquartal um 23,4 Prozent auf 24 Milliarden Euro herauf, kommunizierte Deutsche Post DHL am 5. August in einer Pressemitteilung. Die Auswirkungen von steigenden Transport- und Energiekosten habe der Konzern nach eigenen Angaben gut unter Kontrolle.

    Der Konzern erzielte ein operatives Ergebnis (EBIT) in Rekordhöhe von 2,3 Milliarden Euro (Q2 2021: 2,1 Milliarden Euro). Die EBIT-Marge lag dabei mit 9,7 Prozent unter Vorjahresniveau (Q2 2021: 10,7 Prozent).

    Das zweistellige Umsatz- und Ergebniswachstum wurde laut dem Konzern maßgeblich im B2B-Geschäft der DHL-Divisionen Global Forwarding, Freight, Supply Chain und Express generiert. Einen außerordentlich großen Umsatz- und Ergebnissprung habe Global Forwarding, Freight erzielt, basierend auf einer dynamischen Preis- und Margenentwicklung im Luft- und Seefrachtgeschäft. Die Divison Supply Chain konnte Umsatz und EBIT durch gestiegene Lageraktivitäten ebenfalls erhöhen. Ein deutliches Umsatzwachstum habe auch Express erzielt, teilte die Deutsche Post DHL mit, wobei im zweiten Quartal temporäre Lockdowns in China ein noch besseres Ergebnis verhindert hätten.

    Gleichzeitig habe sich das vom Onlinehandel bestimmte B2C-Geschäft der Divisionen Express, eCommerce Solutions und Post & Paket Deutschland auf einem strukturell höheren Niveau normalisiert. Die Ergebnisse von eCommerce Solutions sowie Post & Paket Deutschland lagen unter dem Vorjahresniveau.

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    „Durch unsere starke internationale Präsenz und modernste Infrastruktur können wir auch in einem komplexen Umfeld weiterhin verlässliche Lösungen anbieten – und das über alle Sektoren hinweg. In unsicheren Zeiten bleiben wir dadurch ein Fels in der Brandung“, sagte Frank Appel, Vorstandsvorsitzender von Deutsche Post DHL Group.

    Deutsche Post DHL prognostiziert ein EBIT von acht Milliarden Euro für 2022

    Der Konzern bestätigt seine für 2022 gültige EBIT-Prognose von acht Milliarden Euro mit einer Abweichung von + / - fünf Prozent auch angesichts eines möglichen weltwirtschaftlichen Abschwungs im zweiten Halbjahr 2022. Mit einem Halbjahresergebnis von 4,5 Milliarden Euro habe der Konzern eine starke Ausgangsbasis, um seine Prognose zu erreichen. Aufgrund der aktuell schwer prognostizierbaren weltwirtschaftlichen Entwicklung hat der Konzern Szenarios für seine EBIT-Prognose 2022 dargelegt:

    • Sollte sich das globale BIP-Wachstum in der zweiten Jahreshälfte verlangsamen, rechnet der Konzern mit einem EBIT in der oberen Hälfte der Ergebnisprognose (8 bis 8,4 Milliarden Euro).
    • Auch im Falle einer drastischen Abkühlung der Weltwirtschaft im zweiten Halbjahr 2022 erwartet der Konzern ein EBIT in der unteren Hälfte der Ergebnisprognose (7,6 bis 8 Milliarden Euro).
    • Bei einer unverändert fortgesetzten Geschäftsentwicklung hält der Konzern ein EBIT von mehr als 8,4 Milliarden Euro für möglich.

    Der Konzern bestätigt ebenfalls seine mittelfristige Ergebnisprognose von rund 8,5 Milliarden Euro für 2024.

    Das Transportvolumen von Global Forwarding, Freight in der Seefracht wuchs um 11,3 Prozent

    Der Unternehmensbereich Express steigerte seinen Umsatz im zweiten Quartal um 17,5 Prozent auf sieben Milliarden Euro, trotz moderat gesunkener Volumina der internationalen zeitgenauen Express-Sendungen (TDI). Das Umsatzwachstum basierte auf einem Anstieg der höhergewichtigen Sendungen sowie Preismaßnahmen und gestiegenen Treibstoffzuschlägen. Belastend hätten sich Unternehmen die temporären Lockdowns in China ausgewirkt. Das EBIT lag mit 1,1 Milliarden Euro unter Vorjahr (Q2 2021: 1,2 Milliarden Euro). Die EBIT-Marge betrug 15,7 Prozent, im Vergleich zu der Marge von 19,8 Prozent im Vergleichszeitraum.

    Das EBIT von Global Forwarding, Freight lag mit 746 Millionen Euro mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahreszeitraum (Q2 2021: 312 Millionen Euro). Die anhaltende Preis- und Margendynamik an den internationalen Transportmärkten habe laut Konzern einen signifikanten Umsatzsprung von 55,8 Prozent auf 8,2 Milliarden Euro ermöglicht. Die Volumina in der Luftfracht sanken moderat, auch aufgrund einer verbesserten Planbarkeit von Seefrachtdienstleistungen, die von Kunden wieder stärker genutzt worden seien. Die Transportvolumina in der Seefracht wuchsen um 11,3 Prozent, getrieben durch die zu Beginn des zweiten Quartals erfolgte Integration des akquirierten Getränkelogistikers Hillebrand. Die EBIT-Marge erhöhte sich auf 9,1 Prozent (Q2 2021: 6 Prozent).

    Der Bereich Supply Chain verzeichnete zweistellige Wachstumsraten. Der Umsatz kletterte um 22,7 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro. Das EBIT verbesserte sich dank der starken Umsatzdynamik um 23,2 Prozent auf 244 Millionen Euro. Wachstumstreiber waren dabei laut Unternehmen höhere Lager- und Distributionsaktivitäten, die insbesondere in Nordamerika zu einer positiven Ergebnisentwicklung führten. Der Automobility-Sektor und Einzelhandel hätten dabei die stärkste Entwicklung verzeichnet. Die Divison erreichte erneut eine EBIT-Marge von sechs Prozent.

    Die Normalisierung der Paketmengen habe sich laut Deutscher Post DHL im zweiten Quartal wie erwartet fortgesetzt. Der Umsatz wurde in allen Regionen gesteigert und lag mit 1,5 Milliarden Euro um 5,4 Prozent über Vorjahresniveau. Preisanpassungen hätten die gesunkenen Sendungsmengen dabei mehr als ausgeglichen. Ausgehend von einem pandemiebedingt hohen Vorjahresniveau seien die Paketmengen insgesamt um 5,8 Prozent gesunken. Abgemildert worden sei diese Entwicklung durch ein regional ausbalanciertes Geschäft. eCommerce Solutions hielt das EBIT mit 109 Millionen Euro annähernd auf Vorjahresniveau (Q2 2021: 116 Millionen Euro). Die EBIT-Marge betrug 7,2 Prozent (Q2 2021: 8,1 Prozent).

    Das EBIT des Bereichs Post & Paket Deutschland sank im zweiten Quartal auf 242 Millionen Euro (Q2 2021: 315 Millionen Euro). Der Umsatz verringerte sich auf 4 Milliarden Euro (Q2 2021: 4,2 Milliarden Euro). Die Paketmengen lagen etwa auf dem Niveau von 2020. Die Volumina im Briefgeschäft stiegen dagegen sogar leicht um 3,7 Prozent. Die EBIT-Marge sank auf 6,1 Prozent (Q2 2021: 7,6 Prozent).



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    Autobahnkreuz Hermsdorf: EnBW baut neuen Ladepark

    EnBW unvestiert in einen neuen Schnellladepark für Elektroautos im thüringischen Rüdersdorf. Ab Herbst können E-Autofahrerinnen und -fahrer ihr Elektroauto an einem der zwölf Schnellladepunkten mit bis zu 300 Kilowatt Leistung laden.


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    Baustart im Sonnensommer 2022: Ab Herbst 2022 soll Rüdersdorf nahe der Kreuzung der A4 und A9 "ans Netz" gehen. | Foto: EnBW


    EnBW rüstet am Autobahnkreuz Hermsdorf auf: Bei einem 20-minütigen Ladestopp können Fahrzeuge mit hoher Ladeleistung dann theoretisch bis zu 400 Kilometer Reichweite „ziehen“. Dementsprechend können E-Mobilist*innen nach einer Vollladung in Rüdersdorf bequem bis nach Berlin oder in den Süden bis nach Nürnberg und Ingolstadt fahren. Der neue Ladepark liegt günstig im Fernverkehrsdreieck zwischen Leipzig, Erfurt und Chemnitz, wo die A4 die A9 kreuzt.

    Timo Sillober, Chief Sales & Operations Officer der EnBW, erklärt dazu:

    Quote
    „Eine bedarfsgerecht ausgebaute Schnellladeinfrastruktur ist die Grundvoraussetzung für Reisen mit dem E-Auto. Daher bauen wir unsere großen Schnellladeparks auch an zentralen Verkehrsadern aus, so wie hier in Rüdersdorf“

    Der Standort befindet sich direkt an der A4, Autobahnausfahrt 57, und nahe dem Autobahnkreuz Hermsdorf, wo die Autobahn A9 kreuzt: Damit liegt der neue Schnellladepark optimal zwischen Leipzig, Erfurt und Chemnitz. Der Ladepark ist mit einer Photovoltaikanlage überdacht, die Energie für den Betrieb des Ladeparks gewinnt. E-Autofahrer*innen laden an allen EnBW Standorten grundsätzlich 100 Prozent Ökostrom.

    Was bedeutet das?

    Die EnBW ist mit über 700 Standorten nach eigenen Angaben Betreiberin des größten Schnellladenetzes Deutschlands und verdichtet seit Jahren konsequent ihre Ladeinfrastruktur für E-Autos. 2025 plant das das Energieunternehmen, 2.500 Schnellladestandorte zu betreiben. Das sind mehr Standorte als es bei Deutschlands führenden Mineralölunternehmen je Tankstellen gibt.

    Bis 2030 rechnet die EnBW mit einer Anzahl von etwa 15 Millionen Elektroautos in Deutschland, wozu es einen Gesamtbedarf von 130.000 –150.000 Schnellladepunkten gibt. Positiv: In den letzten Jahren hat die Schnellladetechnologie weitere Fortschritte erzielt, sodass man laut EnBW mittlerweile deutlich mehr E-Autos an einem Standort vollladen und so dem wachsenden Bedarf gut begegnen könne. Damit soll sich die Anzahl an hochleistungsfähigen HPC-Ladepunkten im Vergleich zu heute bei EnBW verachtfachen.



    quelle: https://transport-online.de/ne…neuen-ladepark-73635.html

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    Shell eröffnet 30. LNG-Tankstelle

    Shell hat in der Oberpfalz ihre 30. LNG-Station für Lkw in Deutschland in Betrieb genommen. Dort versorgen sich BMW und der Logistikdienstleister Elflein mit Flüssigerdgas.

    Neuerdings ist im bayerischen Barbing in der Oberpfalz die nunmehr 30. LNG-Station von Shell in Betrieb. Sie befindet sich nahe der A3 (Ausfahrt 103) und wurde am 26. Juli 2022 vom Ersten Bürgermeister der Gemeinde Barbing, Johann Thiel, sowie Vertretern von Shell und der BMW Group eröffnet. Mit einer Kapazität von knapp 30 Tonnen sowie zwei Zapfsäulen können laut Shell an der LNG-Tankstelle täglich rund 200 LNG-Fahrzeuge versorgt werden.

    Wie das Unternehmen weiter mitteilt, haben die BMW Group und Logistikdienstleister Elflein bereits eine Zertifizierung für den Bezug von 100 Tonnen Bio-LNG vereinbart. Das Bio-LNG wird von Elflein im Zwischenverkehr eingesetzt. Mit den 100 Tonnen Bio-LNG können rund 400.000 Kilometer zurückgelegt werden. Das bedeutet, dass insgesamt vier LNG-Lkw für rund ein Jahr mit dem Kraftstoff versorgt werden können und eine CO2-Einsparung von rund 400 Tonnen CO2-Äquivalent in diesem Zeitraum erzielt wird.

    Olaf Moellhoff, Leiter Produktionssteuerung und Logistik BMW Group Werk Regensburg, sagt: „Um unsere Klimaziele zu erreichen, verfolgen wir langfristig mehrere Ansätze und klimafreundliche Antriebsarten. Der Einsatz von Bio-LNG in der Logistik ist dabei in unserem besonderen Interesse, da LNG die derzeitig beste serienreife Technologie für den Langstreckenverkehr zur Reduzierung von CO2-Emissionen in der Transportlogistik darstellt.“


    Shell baut Angebot an Bio-LNG aus

    Shell baut sein Angebot an Bio-LNG stark aus. Als Meilenstein nennt der Mineralöl- und Energiekonzern dafür die in Köln/Godorf entstehende Gasverflüssigungsanlage, wo kürzlich bereits drei 50 Meter lange Bio-LNG-Tanks aufgestellt wurden. Die Jahresproduktion der Anlage von 100.000 Tonnen Bio-LNG soll der Straßentransportbranche helfen, ihren CO2-Fußabdruck um bis zu eine Million Tonnen CO2 pro Jahr zu reduzieren.


    quelle: https://www.verkehrsrundschau.…30-lng-tankstelle-3213858

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    Rahmedetal-Brücke: NRW wirft Bund Verzögerung bei Neubau vor

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    Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) , besuchte heute die gesperrte Talbrücke Rahmede© Foto: Dieter Menne/dpa/picture alliance


    Seit Anfang Dezember schon ist die marode A 45-Talbrücke bei Lüdenscheid voll gesperrt. Nun macht die nordrhein-westfälische Landesregierung Druck beim Bund.


    Vor einem Spitzengespräch mit Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) an der seit acht Monaten voll gesperrten Brücke am Donnerstag forderte das von dem Grünen-Politiker Oliver Krischer geführte Verkehrsministerium kurzfristig einen verbindlichen Zeitplan für den Neubau der Brücke bei Lüdenscheid sowie ein Beschleunigungskonzept und schnellere Entscheidungen. „Es ist nicht erkennbar, dass das Vorhaben ‚Rahmede-Talbrücke‘ als ein „Sonderfall“ vom Bundesverkehrsministerium mit Nachdruck verfolgt wird“, heißt es in einem Sieben-Punkte-Papier. NRW fordert unter anderem eine zentrale Stabstelle für den Ersatzneubau innerhalb der Autobahn GmbH des Bundes, die mit besonderen Kompetenzen ausgestattet werden solle. Zuerst hatte der WDR über das Papier berichtet.


    Wissing weist Kritik zurück

    Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) hat Kritik aus dem vom Grünen-Politiker Oliver Krischer geführten NRW-Verkehrsministerium zurückgewiesen, wonach es beim Neubau der gesperrten A45-Brücke Rahmede zu langsam vorangehe. „Ich finde, alle sollten bei der Wahrheit bleiben“, sagte Wissing am Donnerstag bei einem Ortstermin unter der Brücke in Lüdenscheid. „Und die Wahrheit ist: Hier wird schnell gearbeitet, hier wird mit besonderem Engagement gearbeitet, und es gibt keinerlei Verzögerungen.“ Es gehöre zum Respekt gegenüber der Bevölkerung vor Ort, mit Wahrhaftigkeit und Fakten zu argumentieren und nicht die Unwahrheit zu sagen, sagte Wissing.


    Sperre seit Anfang Dezember 2021

    Die gesperrte marode Talbrücke sorgt seit acht Monaten für überlastete Ausweichstrecken und Unmut bei Anwohnern und Pendlern. Die Brücke auf der A 45 - der wichtigsten Verbindung zwischen dem Ruhrgebiet und Frankfurt am Main - soll im Dezember gesprengt und dann neu gebaut werden. Die Autobahn GmbH des Bundes geht bislang davon aus, dass der Neubau etwa fünf Jahre dauert.

    Unter anderem fordert NRW Entlastungsmaßnahmen, damit der Fern- und Schwerverkehr Lüdenscheid weiträumig umfährt. So könne als Anreiz für den Umweg und die damit verbundene längere Wegstrecke etwa die streckenabhängige Lkw-Maut für die zusätzliche Wegstrecke ausgesetzt werden. Der Lkw-Anteil auf der Umleitung durch Lüdenscheid habe sich fast verzehnfacht, heißt es weiter. Nach aktuellen Angaben der Stadt werden 5200 bis 6200 Lastwagen pro Tag gezählt, vor der Sperrung seien es rund 600 gewesen. Das Ministerium forderte auch Verschärfungen der Lkw-Durchfahrverbote.


    Flutschäden verschärfen die Lage

    Für die Sprengung der Rahmede-Talbrücke und den Neubau werde ein erheblicher Baustellenverkehr erwartet. Dieser dürfe nicht über das nachgeordnete Straßennetz erfolgen, die Autobahn GmbH müsse ihn vielmehr etwa durch Baustraßen ohne zusätzliche Belastungen der Region abwickeln. Nicht nur durch die Sperrung der A 45, sondern auch noch durch die Flut sei die Region stark betroffen, heißt es weiter. So ist die Volmebrücke im nahe gelegenen Brügge wegen gravierender Schäden bis auf Weiteres gesperrt. Über sie fahren zwei Regionalbahnen. Das NRW-Verkehrsministerium forderte „größere Kraftanstrengungen“ der Deutschen Bahn DB AG bei den Sanierungsarbeiten. (sn/dpa)



    quelle: https://www.verkehrsrundschau.…ng-bei-neubau-vor-3215060

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    Vollsperrung auf mehreren Autobahnen – Tankstelle und Rastplatz geschlossen

    An zwei Wochenenden im August wird die A1 bei Leverkusen voll gesperrt, hinzu kommt die A8 bei Stuttgart und wer noch in der Nähe von Wuppertal unterwegs ist sollte mit Verkehrsbehinderungen auf der A46 und einem geschlossenen LKW-Rasthof rechnen.

    Die Rheinbrücke zwischen Köln und Leverkusen ist sanierungsbedürftig. Die einst für 40.000 Fahrzeuge am Tag ausgelegte Brücke, ist dem immer stärker steigenden Verkehrsaufkommen nicht mehr gewachsen und muss dringend ersetzt werden.

    Daher ist das Autobahnkreuz Leverkusen im Umbau. Fahrer müssen sich auf längere Fahrzeiten einstellen, denn an zwei Wochenenden gibt es eine Vollsperrung der A1 in jeweils eine Richtung.

    • Von Freitag, den 12. August um 21.00 Uhr bis Montag, den 15. August um 5.00 Uhr Vollsperrung der A1 in Richtung Koblenz, betroffen ist der Abschnitt zwischen dem Autobahnkreuz Leverkusen und Köln-Niehl. Eine Umleitung ist über die dynamischen Anzeigetafeln entlang der Autobahnen ausgewiesen.
    • Eine Woche später, von Freitag, den 19. August ist die Gegenrichtung betroffen, auch hier ab 21.00 Uhr bis Montag, den 15. August um 5.00 Uhr gibt es eine Vollsperrung, betroffen ist der Abschnitt in Richtung Dortmund zwischen Köln-Nord und Leverkusen-West. Auch hier wird eine Umleitung über die dynamischen Anzeigetafeln entlang der Autobahnen ausgewiesen.

    Vollsperrung A8 Richtung Stuttgart

    Ab heute 11. August von 22.00 Uhr bis Montag 5.00 Uhr ist die Autobahn A8 voll gesperrt, betroffener Abschnitt ab Merklingen in Fahrtrichtung Stuttgart.

    Am Wochenende Engpass bei Wuppertal

    Zudem ist auf der A46 ab morgen, den 12. August um 20.00 Uhr bis Montag, den 15. August um 05.00 Uhr zwischen Wuppertal-Wichlinghausen und Wuppertal-Oberbarmen in Fahrtrichtung Dortmund nur ein Fahrstreifen frei. Während der Arbeiten bleibt auch die Tank- und Rastanlage Sternenberg Süd bereits von Freitag um 18 Uhr bis Montag um 5 Uhr geschlossen. Besonders von Bedeutung für LKW-Fahrer, für die ohnehin schon freie Stellplätze eine Mangelware sind.

    LKW-Parkplatzmangel: Lösung für überfüllte öffentliche Parkplätze

    Eine App zur LKW-Parkplatzsuche ist keine Neuheit. Es gibt bereits Anbieter wie KRAVAG, die eine kostenfreie Parkplatz-App den LKW-Fahrern und Fahrerinnen zur Verfügung stellen. Wodurch unterscheidet sich somit das innovative Pilotenprojekt der Autobahn GmbH des Bundes von anderen Parkplatz-Apps?


    quelle: https://trans.info/de/vollsperrung-a1-a46-a8-300270

    Warum nach den Sternen greifen, wenn man einen fahren kann.

    Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muß man sich verdienen.

    Die Tochter des Neides ist die Verleumdung.

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