Posts by Highwaycharly

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    monatsrevue.at/Thomas Lenger


    Wegen starker Schneefälle im Wienerwald ist die Wiener Außenring-Autobahn (A21) am Donnerstag gesperrt worden. Grund waren mehrere in Steigungsbereichen hängen gebliebene Fahrzeuge, die teilweise beide Spuren blockierten.

    Die Sperre der A21 galt im gesamten Verlauf für beide Richtungen, es kam zu Verzögerungen und Stau. „Die Dauer der Sperre ist derzeit nicht absehbar“, hieß es von der ASFINAG.

    Jene Abschnitte, in denen Kfz Spuren blockierten, konnten nicht von Schnee befreit werden. „Die ASFINAG, die Einsatzkräfte der Polizei sowie die Abschleppunternehmen arbeiten mit Hochdruck daran, die hängen gebliebenen Lkws zu bergen oder so am Fahrbahnrand zu positionieren, dass die Räumfahrzeuge weiterfahren können“, wurde mitgeteilt.


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    monatsrevue.at/Thomas Lenger


    Eine großräumige Umfahrung über die Kremser Schnellstraße (S33), die Stockerauer Schnellstraße (S5) und die Donauufer-Autobahn (A22) wurde eingerichtet.

    Teils tiefwinterliche Fahrverhältnisse haben seit dem Nachmittag für etliche Unfälle auf den Straßen in Oberösterreich gesorgt. Besonders betroffen war das Mühlviertel – mehr dazu in ooe.ORF.at.


    quelle: https://noe.orf.at/stories/3139565/

    In immer mehr europäischen Städten heißt es: Runter vom Gas. Tempo 30 setzt sich nach und nach durch. Die Verantwortlichen wollen so die Straßen sicherer machen, die Unfallzahlen senken und die Lebensqualität verbessern. Auch in Linz und in Gmunden will man langsamer fahrende Fahrzeuge haben.

    Studien würden zeigen, dass Tempo 30 in der Stadt die Zahl der Verkehrsunfälle und der verletzten Personen um 20 bis 30 Prozent senken kann. In Paris etwa geht man von 25 Prozent aus. In Linz kommen schrittweise Tempo 30-Zonen dazu. Rund die Hälfte des Straßennetzes ist bereits verkehrsberuhigt, eine flächendeckende Geschwindigkeitsbeschränkung ist aber nicht geplant. Im Salzkammergut hat Bad Ischl bereits 2014 Tempo 30 eingeführt.

    Gmunden will ab April das Tempo senken: auf maximal 40 Kilometer pro Stunde. Das neue Tempolimit soll auf den Hauptverkehrsstraßen gelten. Die bestehenden 20er- und 30er-Zonen bleiben. Damit finde die Vekehrsberuhigung mit einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf 40 km/h flächendeckend in der ganzen Stadt statt, so Verkehrsstadtrat Reinhold Kaßmannhuber (ÖVP).

    Noch muss allerdings der Gemeinderat grünes Licht geben. Das soll im März passieren. Der Gmundner Bürgermeister Stefan Krapf (ÖVP) geht davon aus, dass im Gmundner Gemeinderat eine deutliche Mehrheit erzielt werde. Die Traunseestadt Gmunden soll so attraktiver und sicherer werden. Es soll aber nicht bei dieser einen Verkehrsberuhigung bleiben. Die Stadtpolitik will die Blechlawinen eindämmen, die sich Sonntag für Sonntag durch die Innenstadt schieben. Gmunden ist ein beliebtes Ausflugsziel. Deshalb soll die Esplanade an Sonntagen künftig zur Einbahn werden. Das Parken würde dort dann nicht mehr möglich sein. Vom neuen Verkehrskonzept erhofft man sich auch positive Effekte für das Kulturhauptstadtjahr 2024. Auch Vöcklabrück prüft Tempo-30-Limits.



    quelle: https://ooe.orf.at/stories/3139222/

    Ein offenbar ungeübter Fahrer eines Sattelzuges brachte sich durch Reversierversuche in der Waldsiedlung in missliche Lage. Die Freiwillige Feuerwehr Spratzern zog den leicht beschädigten Lkw in Position und machte ein gefahrloses Weiterfahren möglich.


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    Foto: FF Spratzern


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    Foto: FF Spratzern


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    Foto: FF Spratzern


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    Foto: FF Spratzern


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    Foto: FF Spratzern


    Eine kurze Nacht hatten heute für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Spratzern. Um 4.30 wurden sie zu einer Lkw-Bergung in die Wildgansstraße in der Spratzerner Waldsiedlung alarmiert. Ein junger und offenbar noch ungeübter Fahrer eines Sattelzuges wollte eine viel zu enge Kurve befahren. Immer wieder reversierte er und fuhr sich schließlich fest. "Er konnte weder vor noch zurück und hatte sich komplett zwischen den Bäumen verkeilt", heißt es von der Feuerwehr.

    Mithilfe der Seilwinde und Umlenkrollen konnte die Wehr das Fahrzeug wieder in eine Position ziehen, in der ein gefahrloses Wegfahren möglich war. Durch sein Reversieren entstand leichter Sachschaden am LKW. Nach etwa zwei Stunden konnten die sieben eingesetzten Mitgliedern mit dem Hilfeleistungsfahrzeug wieder einrücken.


    quelle: https://www.noen.at/st-poelten…UK-6BM#Echobox=1642424052

    Von Krone mitentwickelter E-Trailer preisgekrönt

    Zusammen mit dem Aachener Unternehmen Trailer Dynamics entwickelte Krone eine E-Achse, die unabhängig von der Sattelzugmaschine arbeitet. Jetzt hat das Netzwerk ZENIT e.V. die beiden Kooperationspartner mit seinem Innovationspreis gekürt.


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    Beschleunigt oder bremst die Zugmaschine völlig autonom: Die eAchse ersetzt bei diesem System die mittlere der drei Trailerachsen. Rückgewonnene Bremsenergie nimmt eine vor der Achse platzierte Puffer-Batterie auf. Geregelt wird alles – und das ist neu - über seinen sensierten Königszapfen. Foto: Krone


    Überreicht wurde der mit 10.000 Euro dotierte Preis von NRW-Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und dem ZENIT Netzwerkvorsitzenden Thomas Eulenstein. Die Tests mit einem ersten Prototypen bestätigen die großen Erwartungen an das innovative System. Eine von üblicherweise drei Trailerachsen zu elektrifizieren, spart Energie, verringert den CO2-Ausstoß und spart Kraftstoff im europäischen Standard-Fernverkehrssattel. Bei elektrisch angetriebenen Sattelzügen könne die E-Achse im Trailer zudem die Reichweiten signifikant erhöhen.

    Wichtigste Zielgruppe sei für Trailer Dynamics im ersten Schritt daher insbesondere die Bestandsflotte an dieselgetriebenen Sattelzügen.

    „Wir gehen davon aus, dass diese Systeme noch für die nächsten 20 bis 30 Jahre die überwiegende Motorisierung des Langstrecken-Güterverkehrs darstellen“

    prognostizieren die Geschäftsführer Michael Nimtsch, Abdullah Jaber und Jochen Mählmann.

    Da es für LKW, die vor allem auf Kurzstrecken unterwegs sind, bereits Lösungen zur Schadstoffverringerung gibt, liege der Fokus von Trailer Dynamics auf Diesel-LKW, die bei ihren Fahrten mehr als 500 Kilometer zurücklegen. Deren Treibstoffverbrauch soll um mehr als 20 Prozent gesenkt und damit jährlich mindestens 20 Tonnen CO2 pro Sattelzug eingespart werden. Bei einem angenommenen Marktanteil an eTrailern von nur zehn Prozent würde dies in Deutschland zu einer jährlichen Emissionsreduktion von mehr als einer Million Tonnen CO2 führen.

    Profitieren vom eTrailer sollen nicht nur die Umwelt, sondern auch die Logistikunternehmen. Dank der zusätzlichen Leistung aus der eAchse werde die Sattelzugmaschine im Antrieb unterstützt, im Umkehrschluss ließe sich zusätzlich die Zugmaschine eine Leistungsklasse kleiner dimensionieren, und so die laufenden Betriebskosten reduziert.

    Das System lässt sich mit allen gängigen Sattelzugmaschinen kombinieren. Möglich macht dies ein „intelligenter“ Königszapfen der eigens von Trailer Dynamics entwickelt wurde. Über das redundante Kupplungssystem wird die Kraft, die auf den Kingpin beim Beschleunigen oder Abbremsen des Zuges einwirkt, gemessen und weiterverarbeitet. Die vorgestellte Technik sei markgerecht robust und könne, so Abdullah Jaber von Trailer Dynamics, in jeder Werkstatt gewartet oder im Schadensfall unkompliziert ersetzt werden. Die spezielle Trailer Dynamics Sensorik ermöglicht die direkte Messung der Schub- und Zugkräfte, die der Trailer auf die Sattelzugmaschine ausübt. Die so erzeugten analogen Signale werden verstärkt, digitalisiert und dienen zur Regelung des nachgelagerten Antriebsmodul (E-Trailerachse) im eTrailer. Damit kann der eTrailer die Sattelzugmaschine unterstützen in dem er seine Fahrwiderstände verkleinert und sich quasi möglichst "leicht" macht. Anders herum kann der elektrische Antriebsstrang im eTrailer bei Bergabfahrt (Schub) Bremsenergie rückgewinnen. Das ganze geschieht vollkommen automatisiert und autonom vom Trailer aus.


    Was heißt das?

    Je nach Streckenprofil lassen sich mit dieser E-Trailer-Technik offensichtlich erkleckliche Energiemengen einsparen. Das ist bekannt. Das Beste an dieser Entwicklung ist aber, dass der E-Trailer durch den sensierten Königszapfen völlig unabhängig von der Zugmaschine arbeitet - ohne irgendeine Verbindung zum Zugfahrzeug.


    quelle: https://transport-online.de/ne…-preisgekroent-61903.html

    UTA: Whitepaper zum Tankkarten-Missbrauch

    Wie reagiert man im Falle eines Tankkarten-Betrugs schnell und effektiv und wo lauern besondere Gefahren? Dies erläutert der Tank- und Servicekartenanbieter Union Tank Eckstein (UTA) in einem neu erschienenen Whitepaper.

    Tankkarten vereinen für Flottenmanager und Fahrer viele Vorteile: mehr Komfort durch bargeldlose Abwicklung, mehr Transparenz und eine einfachere Verwaltung durch Rechnungsübersichten, aber auch vergünstigte Konditionen und Services rund um die Mobilität. Doch mit der zunehmenden Verbreitung von Tank- und Servicekarten erhöht sich der Union Tank Eckstein (UTA) zufolge auch das Betrugsrisiko.

    Nach Angaben von UTA stieg im Zeitraum von 2019 bis 2020 die Zahl der Betrugsfälle deutlich an. Für Transportunternehmen kann der Diebstahl, aber auch Missbrauch von Tankkarten eine ernst zu nehmende wirtschaftliche Bedrohung darstellen.

    „Die Sicherheit von Tankkarten und Transaktionen ist der entscheidende Erfolgsfaktor für Mobilitätsdienstleister“, so Carsten Bettermann, CEO von UTA, und ergänzt: „Mit unseren Produkten, Dienstleistungen und Prozessen setzen wir uns dafür ein, UTAs Kunden sowohl vor aktuell bekannten als auch vor neuen Formen des Tankkartenbetrugs zu schützen.”

    Deshalb hat das Unternehmen ein eigenes Team für Betrugserkennung und Kartensicherheit angestellt, das sich mit den Themen Prävention, Aufklärung und Verfolgung von Kartenbetrug beschäftigt und Kunden sowie Partnern Sicherheit und Unterstützung im Betrugsfall bieten möchte. Zudem arbeitet der Mobilitätsdienstleister nach eigenen Angaben eng mit nationalen und internationalen Strafverfolgungsbehörden sowie Sicherheitsorganisationen zusammen und kooperiert mit einschlägigen Fachverbänden.

    Darüber hinaus arbeitet UTA mit externen Dienstleistern, wie The ai Corporation zusammen. Um die Zahlungssicherheit und Transaktionsüberwachung zu erhöhen, setzt man auf Künstliche Intelligenz und eine algorithmenbasierte, automatisierte Betrugserkennung.

    Erkenntnisse, Erfahrungen und Best Practices aus all diesen Sicherheitsmaßnahmen hat UTA nun im aktuellen Whitepaper „Vorsicht Falle: Tankkartenbetrug und wie Sie sich davor schützen“ zusammengestellt. Darin gewähren Sicherheitsexperten Einblick in die Methoden von Tankkartenbetrügern, zeigen Risikoregionen in Europa auf und erläutern Präventionsmaßnahmen.

    Darüber hinaus wird erklärt, wie Flottenmanager und Fahrer im Betrugsfall am besten reagieren können, um der Gefahr von Tankkartenmissbrauch erfolgreich zu begegnen und finanzielle Verluste zu vermeiden. Das Whitepaper steht zum kostenlosen Download auf der Website des Tankkarten-Anbieters zur Verfügung.


    quelle: https://transport-online.de/ne…ten-missbrauch-61939.html

    Zehn Prozent mehr Containerschiffe - Ausbau beschleunigt

    Dreifacher Rekord im Suezkanal

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    Foto: vale_t iStock/Getty Images


    Trotz des Blockade-Desasters durch ein riesiges Containerschiff hat der Suezkanal 2021 mit den meisten Schiffen, den höchsten Einnahmen und der größten Tonnage seiner Geschichte einen dreifachen Rekord aufgestellt. Bis Juli 2023 sollen umfangreiche Ausbauarbeiten beendet sein.

    Etwa zwölf Prozent der globalen Fracht werden durch den Suezkanal geführt, im Schnitt 50 Schiffe und Tanker pro Tag. Als eine der wichtigsten Welthandelsrouten war der Kanal im vergangenen Frühjahr durch die Havarie der „Ever Given“ sechs Tage lang gesperrt, was zu einer massiven Störung der Lieferketten führte.

    Kanal soll breiter und tiefer werden

    Jetzt sei die Suez Canal Authority (SCA) dabei, die Kapazitäten beschleunigt zu erweitern, erläuterte ihr Vorsitzender Osama Rabie einem Bericht der Daily News Egypt zufolge. Etwa neun Millionen Tonnen Sand seien bereits bewegt worden, dort, wo die „Ever Given“ auf Grund gelaufen ist, soll der Kanal 40 Meter breiter und von 66 Fuß auf 72 Fuß vertieft werden. Insgesamt könnten nach Beendigung der Maßnahmen über 25 Prozent mehr Schiffe den Suezkanal passieren.

    Höchste Einnahmen in der Geschichte

    Die Wasserstraße wurde 2021 in beiden Richtungen von insgesamt 20.694 Schiffen befahren, das sei gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg von zehn Prozent, sagte Rabie. Gleichzeitig wurden mit umgerechnet über 5,5 Milliarden Euro bei einem deutlichen Plus von 12,8 Prozent die höchsten Jahreseinnahmen erwirtschaftet - der Kanal ist eine der wichtigsten Devisenquellen für Ägypten. Die größte jährliche verzeichnete Nettotonnage von 1,27 Milliarden Tonnen wiederum entsprach einem Anstieg um 8,5 Prozent.


    quelle: https://www.eurotransport.de/a…eschleunigt-11198705.html

    Sonnentor gibt Startschuss für den E-Lkw von Renault Trucks

    Kurze Strecken und regelmäßige Fahrten im Nahverkehr sind für E-Lkw ein gefundenes Einsatzgebiet, denn die Reichweiten-Problematik stellt sich hier nicht. Für das Logistikzentrum der Sonnentor Kräuterhandels GmbH aus Sprögnitz im Waldviertel macht der Einsatz eines Renault Trucks D Z.E. daher viel Sinn. Es handelt sich um den ersten in Österreich. Ab Frühjahr 2022 darf der Renault Truck den Dienst antreten.


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    Gerhard Leutgeb, Geschäftsführung Sonnentor, Herbert Müller, Fuhrpark Sonnentor, Dietmar Schimani, Supply Chain Manager Sonnentor, Silvio Ive, Produkt Manager Renault Trucks, Markus Doppler, Leitung Veredelung Sonnentor, Petar Ivanovic, Key Account Manager Renault Trucks, Markus Schinzl, Used Trucks Director Renault Trucks, Barbara Legenstein, Vehicle Sales & Marketing Manager Renault Trucks (v.l.)

    - © Renault Trucks



    Das Kernstück des neuen Logistikzentrums der Sonnentor Kräuterhandels GmbH aus Sprögnitz im Waldviertel ist ein hölzernes Hochregallager. "Im ersten Bauabschnitt ist dieses Hochregallager noch nicht an die bestehende Infrastruktur angebunden", erklärt Geschäftsführer Gerhard Leutgeb. Die Bestückung des Hochregallagers erfolgt damit in der Anfangsphase mit einem Lkw, der am Firmenareal maximal 500 Meter vom Be- bis zum Entladen zurücklegt. "Ein Einsatzprofil, das uns wie geschaffen für einen Elektro-Lkw erscheint", unterstreicht Leutgeb.

    Einsatz auf Kurzstrecke und im Nahverkehr

    Neben der Kurzstrecke darf sich der erste Elektro-Lkw der Sonnentor Kräuterhandels GmbH auch im Nahverkehr behaupten. Einmal wöchentlich macht er bei der sogenannten "Bauern-Tour" Halt bei Bio-Landwirten, um die Rohstoffe für die Sonnentor-Produkte abzuholen. Darüber hinaus soll er die CO2-Bilanz des Unternehmens auch bei der Belieferung der Sonnentor Geschäfte in Wien, St. Pölten, Krems und Zwettl nachhaltig optimieren.

    Technisch gesehen, ist der Renault Trucks D Z.E. mit 16 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht optimal auf diese Einsätze vorbereitet. Mit vier Batteriepacks an Bord schafft er eine Reichweite von bis zu 150 Kilometer. Die jährliche Laufleistung soll sich bei 35.000 Kilometer einpendeln. Gefördert wird die Anschaffung des E-Lkw vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) im Rahmen von klimaaktiv mobil aus Mitteln des Klima- und Energiefonds als Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz im Verkehr.


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    © Renault Trucks



    Fahrzeugaufbau aus der Region

    Auf Fahrzeugbau-Know-how setzt Sonnentor übrigens auch beim Aufbau des ersten Renault Trucks Elektro-Lkw in Österreich. "Mit der Firma Speiser wird der Aufbau für unseren Renault Trucks D ZE gerade einmal 75 Kilometer von unserem Firmensitz entfernt erzeugt", hebt Gerhard Leutgeb hervor. Um die Idee, die hinter dem Einsatz des Elektro-Lkw steht, auch einem möglichst breiten Publikum näher zu bringen, wird der Kofferaufbau mit pfiffigen Slogans zum Thema Nachhaltigkeit gebrandet.

    Ein nettes und zugleich ausgesprochen nachhaltiges Detail am Rande: Der Banner mit der Aufschrift "1. Elektro Lkw", der auf unserem Gruppenbild zu sehen ist, entstand auf Wunsch von Sonnentor aus Karton, statt aus Kunststoff. Die vier Einzelteile konnten nach dem Fotoshooting wieder recycelt werden", so Leutgeb.



    quelle: https://traktuell.at/news/sonnentor/

    Ländereingabe am Tacho: Niederländer warnen vor Chaos an Grenzen

    Ab 2. Februar müssen Lkw-Fahrer nach dem Grenzübertritt anhalten und am Tachografen das Land eingeben. Der niederländische Branchenverband befürchtet Chaos.

    Zoetermeer. Ab 2. Februar müssen Grenzübertritte am Tachografen dokumentiert werden (siehe auch VR-Artikel in Ausgabe 1/2022). Der niederländische Verband für Transport und Logistik TLN warnt nun vor Chaos an den Grenzen, wenn die neue Regel zur Ländereingabe in den Tachografen nach Grenzübertritten in Kraft tritt. Diese Vorschrift aus dem EU-Mobilitätspaket werde unweigerlich zu überfüllten Grenzanlagen und unnötigem CO2-Ausstoß führen. TLN fordert die EU-Kommission dazu auf, Alternativlösungen für die sofortige Dateneingabe zuzulassen.

    Eine solche Alternativlösung könnte laut TLN darin bestehen, den Lkw-Fahrern zu erlauben, erst beim ersten freien Rastplatz nach der Grenze oder dem nächsten überdies geplanten Stopp des Fahrzeugs den Ländercode in den Tachografen einzugeben. TLN hatte sich für eine solche Alternative schon früher stark gemacht – allerdings vergeblich.

    An den Grenzübergängen drohen unhaltbare Zustände

    Der Verband befürchtet deshalb jetzt unhaltbare Zustände an den niederländischen Grenzübergängen. Täglich würden rund 96.000 Lkw die niederländische Grenze passieren, verweist TLN auf Zahlen des niederländischen Verkehrsministeriums. Allein auf der A67 bei Venlo seien es 14.000 Lkw pro Tag. „Wenn die jetzt alle auf den gleichen Parkplatz oder an die gleiche Tankstelle an der Grenze fahren, werden dort die Stellplätze im Handumdrehen belegt sein“, schreibt TLN in einer Mitteilung.

    Das werde unweigerlich die Sicherheit gefährden. Denn der Verband geht davon aus, dass viele Lkw-Fahrer den aufgezwungenen Stopp zu einer längeren Pause nutzen werden, um die Vorschriften zu den Lenk- und Ruhezeiten einzuhalten. Dadurch würden die Lkw unnötig lange auf den Parkplätzen stehen und diese verstopfen.

    Auch CO2-Belastung steigt

    Auch die CO2-Belastung werde unnötig steigen. TLN rechnet vor, dass ein Lkw bei der Beschleunigung von 0 auf 80 Stundenkilometer etwa ein Liter Diesel verbraucht. Dadurch würden 3,2 Kilogramm CO2 freigesetzt. Umgerechnet auf 96.000 Lkw würde die Umwelt allein an der niederländischen Grenze deshalb mit täglich 307.000 Kilogramm CO2 dank der neuen EU-Regel unnötig belastet. Das sei so viel, wie der jährliche CO2-Ausstoß von 15 Haushalten. Mit dem Ziel der EU, den CO2-Ausstoß aus dem Straßenverkehr bis 2030 um 55 Prozent zu senken, sei das schwer zu vereinbaren. (kw)


    quelle: https://www.verkehrsrundschau.…-chaos-an-grenzen-3119587

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    Die Österreichische Post hat 2021 konzernweit fast eine halbe Milliarde Pakete verschickt

    © Foto: Österreichische Post AG


    2021 hat die Österreichische Post dank des E-Commerce-Booms nicht nur im Heimatmarkt einen neuen Rekord an transportierten Paketen aufstellen können.

    Wien. Die Österreichische Post vermeldet für das Jahr 2021 einen neuen Rekord an transportierten Paketen. Insgesamt bewegte sie demnach konzernweit 452 Millionen Pakete im abgelaufenen Jahr – was ein Mengenplus von neun Prozent bedeutet.

    Wien. Die Österreichische Post vermeldet für das Jahr 2021 einen neuen Rekord an transportierten Paketen. Insgesamt bewegte sie demnach konzernweit 452 Millionen Pakete im abgelaufenen Jahr – was ein Mengenplus von neun Prozent bedeutet.

    Höchstes Sendungsaufkommen in der Türkei

    Die meisten Sendungen transportierte die Post aber nicht im Heimatmarkt Österreich, wo 2021 ein Plus um elf Prozent auf 184 Millionen Pakete erzielt wurde, sondern mittels ihrer Pakettochter Aras Kargo in der Türkei: Hier stieg das Sendungsaufkommen von 206 Millionen im Jahr 2020 auf nun 217 Millionen Pakete.

    Peter Umundum, Vorstand Paket & Logistik bei der Österreichische Post AG, betonte, dass das Wachstum in den ausländischen Märkten ähnlich wie auch in Österreich vor allem dem steigenden Trend zum E-Commerce geschuldet sei. Man habe dafür auch massiv in das internationale Netz investiert, um auch in Zukunft fit für entsprechende Mengensteigerungen zu sein.


    quelle: https://www.verkehrsrundschau.…rreichischer-post-3119628

    Tunnelgegener jubeln. Gericht stoppt den Bau des Fehmarnbelttunnels

    Naturverbände jubeln nach der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts über den vorläufigen Baustopp der Baggerarbeiten für den Fehmarnbelttunnel auf deutscher Seite. Es geht weiterhin um die Riffe entlang der Trasse.


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    Foto: Femern /Illustration des Portalbereichs bei Puttgarden auf Fehmarn nach Fertigstellung des Tunnels.


    Der Bau des Fehmarnbelttunnels ist eines der größten und teuersten Infrastrukturprojekte in der EU. Der Bau des Milliardenprojekts der rund 18,5 Kilometer langen Straßen- und Schienentunnels zwischen Fehmarn und der dänischen Insel Lolland hat bereits letztes Jahr begonnen. Der Tunnel soll 2029 in Betrieb genommen werden.

    Der Rechtsstreit betrifft den Schutz von Riffbiotopen, die in der heute schon hoch belasteten Ostsee Lebensräume von besonderer Bedeutung sind. Insbesondere die Riffe im Fehmarnbelt genießen eine herausragende Sonderstellung wegen ihrer außergewöhnlichen Artenvielfalt, die auch Arten umfasst, die schon für ausgestorben gehalten wurden, erklärt Aktionsbündnis gegen eine feste Fehmarnbelt-Querung e.V. .

    Riffe sind längst entfernt worden

    Wie die Schiene.de berichtet, sagte Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Buchholz, dass die Riffe schon längst weg seien, denn die Bauarbeiten an den Riffflächen haben bereits im Oktober begonnen, alles gemäß gesetzlichen Regelungen, denn seit Herbst bestehe Baurecht auch in diesen Bereichen des Ostseetunnels.

    Das Verkehrsministerium hatte im September erlaubt, die geschützten Riffe auf der Tunneltrasse zu zerstören, aber gleichzeitig den dänischen Bauherrn Femern A/S dazu verpflichtet, an anderer Stelle in der Ostsee vor Fehmarn neue Riffe anzulegen. Das Aktionsbündnis reichte gegen diesen Beschluss des Landes Klage und den Eilantrag ein, wodurch das Gericht lediglich eine Bitte die Bauarbeiten in dem umstrittenen Bereich bis zur Entscheidung über den Eilantrag zu unterlassen.

    Das Land will dem Bundesverwaltungsgericht nun mitteilen, dass der Antrag des Aktionsbündnisses für erledigt erklärt werden sollte, da bereits nach erteiltem Baurecht dort gehandelt worden sei.


    quelle: https://trans.info/de/baustopp-fehmarnbelt-271244

    Zunahme von Güterzügen zwischen der Provinz Jiangsu und Europa

    Nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua wurden im vergangenen Jahr 1.800 Güterzüge zwischen der chinesischen Provinz Jiangsu und Europa abgewickelt.


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    Foto: AdobeStock__ Richtsteiger


    Die Zahl der Güterzüge zwischen der Provinz Jiangsu und Europa ist im Jahr 2021 gegenüber dem Vorjahr um 29 Prozent gestiegen. Zwischen China und Europa wurden dagegen 22 Prozent mehr Güterzugreisen als im Jahr 2020 verzeichnet, berichtet Nieuwsblad Transport.

    Gewachsen um 29 Prozent ist ebenfalls die Menge der Güter, die 2021 zwischen China und Europa befördert wurden. Wie das Branchenportal aber betont, lässt die Dynamik deutlich nach. Zum Vergleich meldete UTLC ERA in den ersten 11 Monaten des Jahres 2018 allein auf der Hauptroute der Neuen Seidenstraße einen Zuwachs der beförderten Gütermengen um kräftige 58 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Gründe für die rückläufige Dynamik sind vielfältig, vor allem verlangsamen aber die coronabedingten Grenzkontrollen den Transportprozess.


    quelle: https://trans.info/de/zunahme-…jiangsu-und-europa-271116

    Globaler Reeder startet eine Zusammenarbeit mit einer Fährgesellschaft, um den alten Kontinent mit Großbritannien zu verbinden

    CMA CGM, eine der größten globalen Reedereien, hat eine Zusammenarbeit mit Brittany Ferries bei Containertransporten zwischen Frankreich und Großbritannien aufgenommen. So will CMA CGM regelmäßige Verbindungen zu den Britischen Inseln gewährleisten.


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    Foto: CMA CGM


    Letzte Woche beförderte das bretonische Unternehmen die ersten Ladungen des globalen Betreibers von Le Havre in Frankreich nach Portsmouth in Großbritannien.

    Als CMA CGM und Brittany Ferries im September 2021 die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung bekannt gaben, sorgte dies für Erstaunen. Was können eine namhafte global agierende Reederei mit einem vom Brexit stark betroffenen regionalen Fährunternehmen gemeinsam haben?

    CMA CGM behauptet, dass die Zusammenarbeit es ihnen ermöglichen würde, regelmäßig Verbindungen von und nach Großbritannien anzubieten, was in kürzeren Transitzeiten für Waren resultiert. Ein wichtiger Faktor in Zeiten, in denen Lieferketten allen möglichen Störungen konfrontiert werden. Gemäß der Vereinbarung soll Brittany Ferry Fracht für CMA CGM aber nicht nur zwischen Frankreich und Großbritannien und Irland transportieren, sondern auch zwischen diesen Ländern und der Iberischen Halbinsel. Regelmäßige Fährverbindungen, die von Brittany Ferries angeboten werden, stellen einen großer Vorteil für CMA CGM dar, welches so einen garantierten Zugang zu Ladefläche auf Linienschiffen hat, die mehrmals pro Woche zwischen den oben genannten Ländern kursieren. Beispielsweise verkehren die Fähren der bretonischen Gesellschaft auf der Strecke Le Havre-Portsmouth viermal pro Woche.

    Analysten von Upply erklären, dass, wenn beispielsweise aufgrund des Brexits und der Überlastung der britischen Häfen viele Importeure beschließen, diese zu meiden und sich dazu entschließen auf dem Kontinent zu entladen, kann dann CMA CGM ins Spiel kommen und Containertransporte auf die britischen Inseln anbieten.

    Brittany Ferries geriet seit Beginn der Pandemie, aber vor allem nach dem Brexit in erhebliche finanzielle Schwierigkeiten und war gezwungen, öffentliche Hilfsgleder in Anspruch zu nehmen. Gemäß der Vereinbarung mit CMA CGM wird der globale Reeder den Fährbetreiber mit einer Summe von 25 Millionen Euro rekapitalisieren.


    quelle: https://trans.info/de/der-glob…itannien-verbinden-271031

    Online Systemlogistik baut Stückgutnetz weiter aus

    Acht Unternehmen verstärken zum Jahresbeginn das Stückgutnetz von Online Systemlogistik (OSL): Werner Transport & Logistik und 17111 Logistik im Norden, Spedition Vögele, Grieshaber Logistik (Weingarten) und Allgäu Frachtlogistik im Süden, Kurt Rothschild in Rheinland-Pfalz sowie Rottbeck Spedition (Bottrop) und Wwe. Th. Hövelmann in Nordrhein-Westfalen.

    Die Gebietsoptimierung steht beim Ausbau unseres Netzes aktuell im Vordergrund“, erklärt Petra Welling, Geschäftsführerin von Online Systemlogistik. „Bei Partnerwechseln oder einer Verstärkung unseres Stückgutnetzes achten wir mehr denn je darauf, dass jeder Systemteilnehmer in seiner Region möglichst kurze Wege hat. Das war immer das Ziel, ließ sich aber mitunter operativ nicht umsetzen. Schon aus Gründen der Nachhaltigkeit setzen wir die Prioritäten heute anders. Kurze Wege bedeuten weniger Energieverbrauch und weniger CO2-Ausstoß.“

    Verstärkung, Wechsel, Neugründung Die Unternehmen 17111 Logistik und Werner Transport & Logistik verstärken das Netz in Schleswig-Holstein, gemeinsam übernehmen sie das Gebiet des bisherigen Dienstleisters Sprint aus Neumünster. Kurt Rothschild löst in Rheinland-Pfalz die Spedition Gräfen ab. Im Westen von NRW entlasten als neue Systempartner Hövelmann und Rottbeck die angrenzenden Partner; Wwe. Th. Hövelmann war zuvor schon als Dienstleister für OSL im Einsatz.Das ehemalige Gebiet des ausgeschiedenen Systempartners Fecht im südlichen BadenWürttemberg teilen sich die neu dazugekommenen Unternehmen Vögele und Grieshaber mit dem bestehenden Systempartner Transco Süd. Im Süden von Bayern tritt das neu gegründete Unternehmen Allgäu Frachtlogistik an die Stelle von Fecht Allgäu. Im Zuge der Gründung hat die Allgäu Frachtlogistik den ehemaligen Fecht-Standort in Weitnau übernommen, Geschäftsführer ist Markus Hofer.

    Dienstleister als Vorstufe zur Partnerschaft OSL unterscheidet bei den Unternehmen, die an den HUB-Verkehren teilnehmen, zwischen Systempartnern und Dienstleistern: Dienstleister betreiben Beschaffungslogistik für die Systempartner und verteilen im Zielgebiet Sendungen, speisen aber selbst nicht ins Netz ein.

    Ziel der OSL ist, mittelfristig keine Dienstleister im System zu haben“, sagt OSL-Prokuristin Verena Käuper. „Um aber Strukturen Schritt für Schritt anzupassen und neue Systemteilnehmer langsam aufzubauen, sind 17111 Logistik, Grieshaber Logistik und Werner Transport & Logistik am 1. Januar zunächst als Dienstleister gestartet.“

    Grieshaber und 17111 Logistik werden zum 1. April 2022 Systempartner, Werner zum 1. Januar 2023. Die Systempartnerschaft der Rottbeck Spedition startet am 1. Februar 2022. Vögele, Rothschild, Allgäu Frachtlogistik und Wwe. Th. Hövelmann sind seit 1. Januar dieses Jahres als Systempartner dabei.


    quelle: https://trans.info/de/osl-baut-stueckgutnetz-271076

    Interview: Warum haben Sie Duvenbeck verkauft?

    Unternehmenschef Thomas Duvenbeck spricht im Interview über die wahren Hintergründe seines Verkaufs an Investor Waterland und die neuen Wachstumsziele der Duvenbeck Unternehmensgruppe.

    Sie waren bislang alleiniger Eigner und CEO der Duvenbeck Unternehmensgruppe, die Sie zu einem der führenden Automobillogistiker Europas mit 6000 Mitarbeitern ausgebaut haben. Warum haben Sie jetzt die Mehrheit Ihrer Anteile an den Investor Waterworld verkauft?

    Das hat mit der Nachfolgregelung meines Unternehmens zu tun. Ich bin jetzt 55 Jahre alt. In diesem Alter muss man sich natürlich darüber Gedanken machen, wie man für ein solches Unternehmen verantwortungsbewusst eine gute Lösung für die Zukunft findet. Das gehört auch zu einem guten Unternehmer. Da meine Kinder dafür nicht in Frage kommen, das auch nicht wollten, ist also dieser Verkauf eine proaktive Sicherung unserer Nachfolgeregelung. Ich wollte Duvenbeck unabhängig machen – von einer einzigen Eigentümer-Familie, insbesondere aber auch von meinem eigenen Wirken. Gleichzeitig wollte ich Name, Organisation und Kultur, alles das was Duvenbeck heute ausmacht, erhalten. Das wird mit meinem Verkauf an Waterland und meiner Rückbeteiligung auch so gewährleistet.

    Nun ist es ja so, dass die Automobilindustrie, insbesondere seit zwei Jahren, mit gewaltigen Herausforderungen an vielen Fronten kämpft – aus vielerlei Gründen. Wie hat sich dieser Druck, insbesondere das massive Auf und Ab in dieser Branche, auf die Zahlen Ihres ausgewirkt?

    Ich sehe das nicht ganz so dramatisch, wie Sie das gerade schildern. So waren wir im Jahr 2020, im ersten Jahr der Coronapandemie, den Umständen entsprechend noch relativ erfolgreich. Ich erinnere da an den industriellen Lockdown, den wir sehr gut überstanden haben. Das spricht für die Krisenresilienz unseres Unternehmens und unsere guten Prozesse. Im vergangenen Jahr spürten natürlich auch wir den Halbleitermangel. Das trifft einen schon als Unternehmen. Trotzdem werden wir, das versichere ich Ihnen, 2021 den Umständen entsprechend gut und erfolgreich abschließen. Wir haben also diese Pandemiezeit, mit allen ihren Folgen wie Produktionsunterbrechungen und Schicht-Absagen relativ gut gemeistert. Wir sind sehr gut eigenkapitalisiert und haben wie gesagt gute bestehende Prozesse.

    Haben Sie vor diesem Hintergrund in 2021 überhaupt noch schwarze Zahlen geschrieben?

    Natürlich haben wir im Jahr 2020 und 2021 profitabel gearbeitet.

    Nun wollen ja immer mehr OEMs, etwa Ihr Großkunde Volkswagen-Konzern, verstärkt Verkehre von der Straße auf die Schiene verlagern. Auch in der Inbound-Logistik. Noch verfügen Sie über 1500 eigene Lkw. Brechen Ihnen diese Verkehre künftig weg? Und wenn ja, was bedeutet dies für Ihre Fuhrparkgröße und künftige -politik, investieren Sie jetzt auch in kranbare Wechsellauflieger?

    Für uns ist es im Grunde genommen egal, ob die Transporte auf der Straße oder auf der Schiene stattfinden. Wir sind Organisator solcher Transportketten. Der Verkehrsträger ist mir deshalb egal. Wobei ich aufgrund des momentanen Lkw-Kapazitätsmangels die Schiene bevorzuge (lacht); als Duvenbeck sind wir aber schon heute mit dem Großteil unseres Equipments intermodal-fähig. Letztlich entscheidet unser Kunde, was er von uns will. Wenn wir also CO2 reduzieren müssen, werden wir da entsprechend investieren – auch relativ zeitnah. Stets aber unter der Prämisse, dass solche Lösungen praktikabel und machbar sind, und es nicht nur darum geht, 200 Kilometer Strecke mit einem E-Lkw zu fahren. Wobei wir uns schon heute an innovativen Pilotprojekten beteiligen. Die weitaus größeren Herausforderungen sehe ich aber, wie gesagt, im künftig noch viel stärkeren Fahrer- und Kapazitätsmangel im Frachtmarkt. Darauf müssen wir als Duvenbeck Gruppe, vorbereitet sein – letztlich wohl fast alle Unternehmen. Und dafür rüsten wir uns schon seit einem Jahr.

    Was tun Sie dafür konkret?

    Wir bauen seit einem Jahr verstärkt unseren eigenen Fuhrpark weiter auf. Auch die Zahl unserer Subunternehmer stocken wir deutlich auf, um der steigenden Nachfrage gerecht werden zu können. Diese erwarten wir schon im Frühjahr, spätestens aber im Sommer 2022. Wir haben da in der Vergangenheit nicht gespart, sondern immer investiert um uns auf diese Zeit nach der Pandemie vorzubereiten. Und diese kommt für mein Dafürhalten jetzt.

    Mit dem Einstieg von Investor Waterland wollen Sie sich, so ist zu hören, überdies künftig auch breiter aufstellen – also weg vom großen Standbein Automotive. Wie sieht Ihre Strategie für Duvenbeck künftig aus?

    Wir werden uns in dreierlei Hinsicht breiter aufstellen: zum einen flächenmäßig, also auch in weiteren Regionen. Unsere Duvenbeck-Aktivitäten sehen wir also als Nukleus, quasi als Plattform für ein neues größeres Unternehmen. Wir können uns aber auch in unserem Serviceportfolio, beispielsweise in der Kontraktlogistik, aber auch in anderen Kundenbranchen breiter aufstellen. Heute machen wir viel mit OEMs, 1Tiers und 2ndTiers, künftig können wir uns auch Aviation, maritime Wirtschaft, Medizintechnik, Hightech oder aber erneuerbare Energien (Renewables) viel vorstellen. Unabhängig davon versuchen wir auch im Bereich Automotive sowohl mit bestehenden Kunden als auch mit neuen Kunden weiter zu wachsen.

    Wird der Name Duvenbeck bestehen bleiben?

    Auf jeden Fall. Das ist für uns entscheidend. Aber es wird im Grunde genommen ein größeres Unternehmen entstehen.

    Welche Umsatzziele planen Sie da im Schulterschluss mit Waterland?

    Wir planen ein signifikantes Wachstum. Da gibt es keine Grenzen. Zu konkreten Zahlen möchte ich mich hier nicht äußern. Signifikant sagt ja, dass dieses Wachstum deutlich über zehn Prozent liegen wird.

    Planen Sie dafür auch weitere Zukäufe?

    Definitiv. Das ist Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. Wir haben mit dem Investor Waterland ganz klar eine Buy- & Build-Strategie aufgestellt. Wir werden im Zuge dessen, wie bereits geschildert, unser Unternehmen entsprechend erweitern, um auf diese Weise zukunftsfest aufgestellt zu sein.

    Welche Kandidaten sind da für Sie attraktiv?

    Das wird derzeit über ein Screening des Marktes ausgearbeitet. Wie gesagt, wir haben das in der Pipeline. Es wäre jetzt nicht fair, wenn ich mich zum jetzigen Zeitpunkt dazu schon äußere.

    In welchen Ländern sehen Sie da zunächst den Fokus: in Deutschland oder eher in anderen Ländern?

    Das hängt davon ab. Je nachdem, in welchen Bereichen wir für unser Unternehmen noch „Defizite“ sehen, werden wir aktiv werden. Wir kaufen auch zu, wenn wir zum Beispiel Engpässe in unseren Kapazitäten in bestimmten Regionen sehen, sowie wenn wir Bedarf an bestimmten Techniken, Intermodalität und Regionen stehen. Die Zukäufe müssen jedoch immer in die Gesamtstrategie des Unternehmens passen. Der Fonds unseres Investors Waterland ist groß genug.

    Wie viel Investitionsvolumen stellt Ihnen Ihr neuer Mehrheitseigner konkret für die Zukäufe zur Verfügung?

    Wir bekommen genau so viel, wie wir für eine gute Unternehmensgröße brauchen.

    Und wie sieht diese gute Unternehmensgröße für Sie aus? Heute machen Sie mit 6000 Mitarbeitern 700 Millionen Euro Umsatz, was planen Sie da für 2025?

    Ich messe ein Unternehmen immer am Erfolg, nicht nach seiner Größe. Wir haben in der Vergangenheit gesehen, dass wir durch die Spezialisierung auf Automotive zu einer wahrnehmbaren Größe geworden sind, und kein Generalist, den man nicht wieder erkennt. Das ist auch unser Weg für die Zukunft.

    Als Automobillogistiker haben Sie sich nun einen Investor gesucht, um in dieser herausfordernden Branche weiterhin bestehen zu können. Werden nun, wie schätzen Sie das ein, auch andere namhafte Familienunternehmen, die man in diesem Bereich kennt, Ihrem Beispiel folgen und sich einen Investor suchen?

    Vorstellbar ist dies, ausschließen will ich das nicht. Das ist aber schwierig einzuschätzen. Konkretes weiß ich da nicht. Das hat ja immer mit dem persönlichen Mindset eines Unternehmers zu tun. Wenn einer mit Herzblut Familienunternehmer ist, soll er das auch bleiben. Ich habe für mich ganz klar nach der Zukunftsfähigkeit meines Unternehmens entschieden und habe mir dafür die entsprechende Lösung gesucht. Ich bin jetzt mit Waterland und dieser Lösung sehr glücklich, weil wir so die Unternehmensgruppe weiter entwickeln können. Und ich bin froh, dass meine Mitarbeiter mir da folgen. Das gesamte Topmanagement bleibt an Bord. Vielleicht sind wir ein gutes Beispiel für andere Mittelständler, dass sie auf diese Weise bestehen bleiben können – ohne im Konzern aufzugehen.

    Wie viele Dienstleister werden im Automobillogistikmarkt noch mittelfristig bestehen bleiben?

    Man braucht eine gewisse kritische Größe, ein gewisses Know how – auch in punkto Prozesse, Technik und IT. Aber noch ist die deutsche Automobilwirtschaft eine wichtige Größe – so gesehen wird es immer Marktteilnehmer geben, aber die Eintrittsbarrieren werden in diesem Segment für Logistiker sicherlich immer größer. Die Unternehmensgröße ist da aber nicht alleine ausschlaggebend, sondern vor allem gute Ideen und das Innovationspotenzial eines Unternehmens. Wir konnten uns ja auch in diesem Segment durchsetzen.

    Das Interview mit Thomas Duvenbeck führte VerkehrsRundschau-Redakteurin Eva Hassa.


    quelle: https://www.verkehrsrundschau.…uvenbeck-verkauft-3119423

    Elektro-Transit ab sofort bestellbar

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    Die Antriebskraft wird beim E-Transit stets auf die Hinterräder übertragen

    © Foto: Ford


    Der erste große vollelektrisch angetriebene Transporter von Ford rollt ab Mai auf die Straßen, zu Preisen ab 53.145 Euro.

    Köln. Ford gibt die Bestellbarkeit der vollelektrischen Variante des großen Transit bekannt. Der „E-Transit“ ist als Kastenwagen, als Kastenwagen-Doppelkabine sowie als Fahrgestell, wahlweise in der Basis- oder der gehobeneren „Trend“-Ausstattung zu haben.

    In Anbetracht der unterflur montierten 77-kWh-Batterie, mit einer nutzbaren Kapazität von 68 kWh kaum erreichen lassen, dürfte sich allerdings die hohe Maximal-Reichweite, die Ford mit 317 Kilometern (nach WLPT) angibt. Bei Elektrotransportern bislang ungewöhnlich: Beim Motor gewährt Ford Wahlmöglichkeit, denn der jeweils an ein stufenloses 1-Gang-Automatikgetriebe gekoppelte Elektromotor steht entweder mit 135 kW (184 PS) oder mit reichlichen 198 kW (269 PS) zur Verfügung, wobei das maximale Drehmoment in beiden Fällen bei 430 Newtonmetern liegt. Die stärkere E-Maschine empfiehlt Ford vorrangig für die Heavy-Duty-Modelle mit 4,25 Tonnen Gesamtgewicht (Nutzlast Kastenwagen ca. 1,6 Tonnen, Fahrgestell ca. 1,9 Tonnen). Die leichteren Tonnagen starten bei 3,5 Tonnen Gesamtgewicht und bieten laut Hersteller eine Zuladung ab 700 Kilogramm. Einladen lassen sich beim Kastenwagen bis zu 15,1 Kubikmeter Fracht, darüber hinaus ist der E-Transit in drei verschieden Radständen und zwei Dachhöhen lieferbar.

    Aufgeladen wird wahlweise mittels Wechselstrom an der Wallbox mit maximal 11,3 kW, was von 0 auf 100 Prozent nach 8,2 Stunden erledigt sein soll. Oder man nutzt die Schnelladefunktion, die dank des ordentlichen 115-kW-Bordladers die Transit-Akkus in 34 Minuten von 18 auf 80 Prozent Kapazität boostert.Auf Wunsch lässt sich der E-Transit zudem mit einem On-Board-Generator ausstatten, der auf die Batterie zugreift und maximal 2,3 kW leistet. Dieses "Pro Power Onboard" genannte System kann zum Beispiel für die Kühlung der Fracht genutzt werden oder auf der Baustelle für den Betrieb von Geräten und Werkzeugen, für die sonst ein eigenes Strom-Aggregat erforderlich wäre. Preislich startet der E-Transit als Fahrgestell bei 53.145 Euro, für die Kastenwagen-Modell sind 2700 Euro mehr anzulegen. Für Transportunternehmen weniger interessant ist die Version Kastenwagen-Doppelkabine mit sechs Sitzplätzen, die ab 60.940 Euro kostet. (bj)


    quelle: https://www.verkehrsrundschau.…sofort-bestellbar-3119361

    Rekordumsatz für Bertschi

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    Für Bertschi liefen die Geschäfte 2021 insbesondere außerhalb Europas gut

    © Foto: Bertschi


    Der auf Chemielogistik und Tank- und Silotransporte spezialisierte Schweizer Logistikdienstleister Bertschi hat im Jahr 2021 erstmal mehr als eine Milliarde Franken umgesetzt.

    Dürrenäsch. Mit 1,02 Milliarden Schweizer Franken (CHF) hat die Bertschi-Gruppe im vergangenen Jahr einen Rekordumsatz erzielt und erstmals die Milliardenschwelle überschritten. Wie der auf Chemielogistik und Tank- und Silotransporte spezialisierte Schweizer Logistikdienstleister meldet, betrug das Umsatzplus 2021 damit 13 Prozent. Dabei sei das Wachstum im weltweiten Geschäft, vor allem in Asien, deutlich stärker ausgefallen als im Europa-Geschäft. Der Umsatzanteil der globalen Logistik konnte von 34 auf 40 Prozent gesteigert werden.

    Investitionen in Ausbau von Logistik-Infrastruktur

    Zuletzt hat die Bertschi-Gruppe 100 Millionen CHF in den Ausbau von Logistik-Infrastruktur und Containerflotte investiert. Dazu gehörten 2021 die Verdoppelung der Lagerkapazitäten für containerisierte Chemieprodukte in Rotterdam und in Middlesbrough (UK) sowie der Bau eines neuen Chemielogistik-Hubs in China. Andererseits wurde die Flotte von Tank- und Silocontainern um mehr als 2000 Einheiten vergrössert. Anfang 2022 konnte Bertschi eigenen Angaben zufolge den 40.000. Container in Verkehr bringen.

    Bertschi geht in diesem Jahr von einer stabilen wirtschaftlichen Entwicklung aus. „Der positive Trend aus 2021 wird sich fortsetzen, auch wenn sich die Wachstumsraten aufgrund des fortgeschrittenen Zyklus abschwächen“, prognostiziert Bertschi-CEO Jan Arnet.


    quelle: https://www.verkehrsrundschau.…atz-fuer-bertschi-3119306

    DB Schenker wird IRU-Mitglied

    Die Internationale Straßentransport-Union (IRU) begrüßt DB Schenker als neuestes Unternehmensmitglied. Gemeinsam will man insbesondere die Dekarbonisierung der Branche vorantreiben.

    Genf. Der multimodale Logistikdienstleister DB Schenker ist als neuestes Unternehmensmitglied der IRU, der Internationalen Straßentransport-Union, beigetreten. Im Fokus der Zusammenarbeit stehen einer IRU-Mitteilung zufolge die Themen Dekarbonisierung, Digitalisierung sowie Sicherung von Fachkräften.

    „Die Zusammenarbeit mit der IRU und ihren Mitgliedern wird uns insbesondere dabei helfen, unsere Betriebsabläufe mit unseren Subunternehmern und Partnern weiter zu dekarbonisieren und Wissen und Erfahrungen mit der gesamten Branche auszutauschen“, sagte DB-Schenker-Chef Jochen Thewes auf der Auftaktveranstaltung für die IRU-Initiative „Green Compact“ der IRU. Diese hat sich zum Ziel gesetzt, den weltweiten Straßentransport bis 2050 klimaneutral zu gestalten.



    quelle: https://www.verkehrsrundschau.…wird-iru-mitglied-3119375


    Erster E-Lkw von Scania in Österreich ausgeliefert

    Die Firma Conversio erhielt die erste vollelektrische Sattelzugmaschine des Nutzfahrzeugherstellers. Es handelt sich um einen Scania "BEV 25 P".


    Der Scania Partner Wiegele Trucks GmbH & Co KG in Villach lieferte Ende Dezember und damit pünktlich zu Weihnachten den Scania BEV (Battery Electric Vehicle) an den Conversio Geschäftsführer Ing. Johannes Hofer aus. Conversio ist spezialisiert auf Photovoltaik und erneuerbare Energietechnologien und ist österreichweit mit rund 300 Mitarbeitern an acht Standorten vertreten. Der Scania "BEV 25 P" mit bis zu 250 Kilometer Reichweite und Kofferaufbau mit Ladebordwand wird Transportaufgaben zwischen den Conversio-Firmenstützpunkten in Wien, im Burgenland und in der Steiermark übernehmen. Transportiert werden hauptsächlich Photovoltaik-Bauteile und Module. Im Scania BEV sieht Conversio Geschäftsführer Hofer ideale Synergieeffekte mit der Produktpalette seines Unternehmens. Als Anbieter von umweltfreundlichen Energielösungen passt ein E-Lkw bestens ins Konzept und ist auch als Statement des Unternehmens zu verstehen. Conversio verfügt an seinen Standorten über eigene E-Ladestationen mit Energie aus eigenen Photovoltaikanlagen, was für den Betrieb von E-Fahrzeugen gleichermaßen umwelt- und kostenfreundlich ist. Der Scania BEV wurde vom Conversio-Fuhrparkmanagement gemeinsam mit dem Scania Vertriebspartner Wiegele Trucks bis ins kleinste Detail geplant, wodurch Reichweite und Fahrstrecke immer optimal aufeinander abgestimmt sind. Für Conversio Geschäftsführer Hofer war die "perfekte Betreuung durch Scania Partner Wiegele" einer der wesentlichen Gründe für den Erwerb des mittlerweile zweiten Scania Lkw.




    E-Ladestation beim Scania Partner Wiegele Trucks durch Conversio errichtet

    Die Zusammenarbeit mit Wiegele hat nicht nur die Übernahme eines Scania E-Lkw zur Folge, umgekehrt konnte Conversio nun die erste E-Ladesäule bei Wiegele in Villach errichten. Mit einer Ladeleistung bis zu 300 kW bringt die Elektrostation für das Traditionsunternehmen Wiegele beste infrastrukturelle Voraussetzungen für den Start in die Elektromobilität. Damit öffnet der Scania Partner, der seit 1973 die Händlervertretung für Scania übernimmt und auf eine über 135-jährige Firmengeschichte zurückblicken kann, ein weiteres neues Kapitel der Transportdienstleistungen.


    "Wir stellen allseits großes Interesse an der neuen Scania E-Lkw Baureihe fest", betont Ralph Schwaiger, Geschäftsführer Wiegele Trucks. "Ob öffentliche Institutionen oder private Unternehmen - der Scania BEV kann die Anforderungen an modernen und umweltfreundlichen Transport optimal erfüllen", erläutert Schwaiger die aktuelle Resonanz. "So ist neben der lokalen Emissionsfreiheit etwa der extrem leise Fahrbetrieb ideal für nächtliche Anlieferungen in Wohnsiedlungen oder Umweltzonen. Anwendungen, die der Wiegele-Geschäftsführer für den Scania BEV sieht, sind vorerst Stückguttransporte und in weiterer Folge Kühl- und Mülltransporte sowie Kipper oder auch Varianten mit E-Kran."


    Der Scania BEV leistet 230 kW und ist in den Batteriekapazitäten 165 und 300 kWh für Reichweiten bis zu 250 km erhältlich. Verfügbare Achskonfigurationen bieten ebenfalls ein breites Spektrum von 4x2, 6x2 und 6x2*4. Auch eine Plug-in Hybrid-Variante PHEV mit 60 Kilometer rein elektrischer Reichweite ist im Programm. Beide Modelle basieren auf einem modularen System und sind jeweils mit den Fahrerkabinen der L- und P- Baureihe erhältlich, die Produktpalette wird stetig erweitert.



    Scania Leasing bietet maßgeschneidertes Finanzierungs-Paket für E-Lkw

    Der Hersteller möchte nicht nur bei alternativen Antrieben führend sein, auch hinsichtlich Serviceleistungen und Finanzierung für die neuen Elektro- und Hybridmodelle stellt sich Scania weiterhin breit und kundenorientiert auf. Auch Conversio hat diesen Rundum-Service in Anspruch genommen und das von Scania Leasing Account-Manager Wolfgang Schmiedel maßgeschneiderte Paket gewählt. Wie gewohnt ist auch beim E-Lkw die Finanzierung ohne versteckte Kosten oder Gebühren. Mit einer Fixrate, wie Schmiedel betont, haben Kunden wie Conversio, die Kosten jederzeit planbar und übersichtlich im Blick.



    Ein außergewöhnliches Stelleninserat: "E-Lkw-Fahrer gesucht"

    Conversio hat für die Position des Fahrers des Scania E-Lkw übrigens ein spezielles Stelleninserat geschaltet. Das Interesse an der ausgeschriebenen Stelle ist so gewaltig, dass Conversio sich den idealen Kandidaten nun richtiggehend aussuchen kann – und das in Zeiten des extremen Fahrermangels. Der Scania BEV-Lkw macht's möglich. Das österreichische Unternehmen bietet seinen Kunden einen bequemen Komplettservice, somit alles aus einer Hand. Conversio arbeitet nicht mit Subunternehmen, das Team erledigt alles selbst. Dadurch entstehen keine Reibungsverluste, die bei der Koordination mehrerer Unternehmer meist entstehen. Wir unterstützen unsere Kunden bei Einreichungen für sämtliche Förderungen und informieren über aktuelle Fördermöglichkeiten.



    quelle: https://traktuell.at/fahrzeuge…oesterreich-ausgeliefert/

    Das kommende Jahr bringt in Form des Mobilitätspakets einige Änderungen. Die Fachgruppe Wien der Transporteure in der Wirtschaftskammer Wien hat diese zusammengefasst - darunter die "Cooling Down"-Phase bei der Kabotage, die Entsenderichtlinie oder die Rückkehrverpflichtung. Den Überblick bekommen Sie hier.


    "Cooling-Off"-Phase bei Kabotage

    Ab dem 21. Februar 2022 bleibt zwar die bekannte "3 in 7" beziehungsweise "1 in 3"-Regelung hinsichtlich der Anzahl der erlaubten Kabotagebeförderungen weiterhin in Kraft, aber zusätzlich darf nach Ablauf der erlaubten Beförderungen beziehungsweise der erlaubten Tage mit dem Fahrzeug innerhalb von vier Tagen nach Ende der Kabotagebeförderung keine weiteren Kabotagebeförderungen mehr durchgeführt werden. Diese "Abkühlphase" soll sicherstellen, dass Kabotage nicht systematisch - also dauerhaft - betrieben wird.

    → Hinweis: Leider lässt die Formulierung in Art. 8 der Verordnung (EU) 2020/1055 (siehe Änderungen der VO 1072/2009) einige Fragen bei der korrekten Berechnung der vier Tage offen. Wolfgang Böhm, Fachgruppenobmann der Fachgruppe Wien der Transporteure in der Wirtschaftskammer Wien hofft, dass dies bald belastbar erklärt wird.




    Entsenderichtlinie

    Die Entsenderichtlinie enthält spezielle Regeln für die Entsendung von Kraftfahrern im Strassenverkehrssektor. Spezielle Regeln sind hier deshalb notwendig, weil Kraftfahrer in der Regel eine hohe Mobilität aufweisen, und daher nicht für lange Zeiträume im Rahmen von Dienstleistungsverträgen in einen anderen Mitgliedstaat entsandt werden. Aus diesem Grund wird mit der neuen Richtlinie umfassend geregelt, in welchen Fällen bei der Tätigkeit von Kraftfahrern im grenzüberschreitenden Verkehr eine Entsendung (mit gleichzeitiger Anwendung der Regeln der Entsende-RL) vorliegt, und wann nicht.

    → Hinweis: Alle jene Sachverhalte, die von der neuen Richtlinie nicht ausdrücklich von den Entsenderegeln ausgenommen werden, stellen Entsendungen dar. Als Richtlinie muss diese jedoch noch national umgesetzt werden, was bisher noch nicht erfolgt ist. Diese Umsetzung muss spätestens ab dem 2. Februar 2022 angewendet werden (das gilt natürlich für alle EU-Mitgliedstaaten). Hier die Details zur Entsenderichtlinie im Überblick:

    Kabotage gilt als Entsendung im Sinne der Entsenderichtlinie. Daher sind alle Entsenderegeln auf Kabotagebeförderungen vollinhaltlich anzuwenden (dies ist genau genommen keine Neuerung, sondern galt im Wesentlichen schon bisher, wird aber nun ausdrücklich klargestellt; Anm. d. Fachgruppe der Transporteure).

    Alle Beförderungen, bei denen der Fahrer durch einen Mitgliedstaat durchfährt, ohne in diesem Güter auf-oder abzuladen - also "klassischer" Transit-, sind von den Entsenderegeln ausgenommen.

    Bilaterale Güterbeförderung sind KEINE Entsendung: Eine solche bilaterale Güterbeförderung liegt vor, wenn Güter auf Basis eines Beförderungsvertrages vom Niederlassungsstaat in einen anderen Mitgliedsstaat der EU oder in einen Drittstaat oder umgekehrt transportiert werden. Sowohl die Hinfahrt als auch die Rückfahrt sind jeweils eine bilaterale Fahrt. Zusätzlich zur bilateralen Beförderung darf der Fahrer in den Mitgliedstaaten oder Drittstaaten, die im Zuge der bilateralen Fahrt durchfahren werden, eine zusätzliche Be-und/oder Entladung vornehmen, sofern die Be- und Entladung nicht im selben Mitgliedsstaat erfolgt.

    → Hinweis: Alle Details zur Entsenderichtlinie finden Sie im Merkblatt "Entsendung im Straßenverkehrssektor"; ebenfalls finden Sie zum nachfolgenden Thema "Smart Tacho" im Merkblatt "Änderung der VO 165/2014-Tachograf" detailliert die Übergangsbestimmungen aber auch zum Beispiel Informationen zur Verlängerung des Zeitraumes der Mitführungsverpflichtungen der Fahrer für die Schaublätter des analogen Kontrollgerätes sowie für alle handschriftlichen Aufzeichnungen und Ausdrucke aus dem digitalen Kontrollgerät auf 56 Tage ab 31. Dezember 2024 (bisher laufender Tag und vorausgehende 28 Tage).

    Digitales Kontrollgerät - "Smart Tacho"

    Ab 2. Februar 2022 (Fahrzeuge mit digitalem Tachografen/bei analogem Tachograf bereits seit 20. August 2020) müssen Fahrer jeden Grenzübertritt ins Kontrollgerät nach folgenden Regeln manuell eingeben. Hier die Vorgaben zum Smart Tacho:

    Beim ersten Halt nach einem Grenzübertritt muss das Symbols des Einreiselandes ins Kontrollgerät manuell eingegeben werden

    Die Eingabe erfolgt über die Schaltvorrichtung des digitalen Kontrollgerätes (oder durch Eintrag am Schaublatt des analogen Kontrollgerätes)

    Zu diesem Zweck ist eine Entnahme von Fahrerkarte oder Schaublatt aus dem Kontrollgerät zulässig (Art. 34 Absatz 1)

    Der erste Halt erfolgt auf dem nächstmöglichen Halteplatz an oder nach der Grenze

    Bei Grenzübertritt mit Fährschiff oder Bahn ist das Ländersymbol im Ankunftshafen oder Ankunftsbahnhof manuell einzutragen.

    → Hinweis: Die Regelung der manuellen Aufzeichnung von Grenzübertritten gilt bis zu jenem Zeitpunkt, ab dem Fahrzeuge mit einem "Smart Tacho 2" verpflichtend ausgerüstet sein müssen, weil dann der Grenzübertritt vom Kontrollgerät automatisch aufgezeichnet wird.

    EU-Lizenz/grenzüberschreitende Fahrten mit Lastwagen über 2,5 Tonnen

    Die Berufszugangs-Regelungen (VO 1072/2009 idF VO 2020/1055) gelten ab dem 21. Mai 2022 auch für jene Unternehmer, die grenzüberschreitend Beförderung von Gütern mit Kraftfahrzeugen deren zulässige Gesamtmasse 2,5 Tonnen überschreitet, durchführen. Indirekt betroffen von der Einbeziehung dieser "Kleintransportunternehmungen" durch den europäischen Gesetzgeber sind auch die konzessionierten Güterbeförderungsunternehmer, da nun zusätzlich für die genannten Fahrzeuge (grenzüberschreitender Verkehr 2,5 bis 3,5 Tonnen) 900 Euro (pro eingesetztem Fahrzeug) im Rahmen der Leistungsfähigkeit nachgewiesen werden muss.

    → Hinweis: Leider fehlt es auch hier an den notwendigen nationalen Umsetzungen, sodass die Fachgruppe vorerst nur sehr "allgemein" informieren kann. "Wir sind aber im Gespräch - sowohl auf Bundes- als auf Landesebene (MA 63) - um eine sehr pragmatische Umsetzung zu erreichen", betont Fachgruppenobmann Wolfgang Böhm.

    Rückkehrverpflichtung

    Bereits seit August 2020 gilt eine sogenannte Rückkehrverpflichtung für Lenker und Lenkerinnen. Diese müssen die Möglichkeit haben, innerhalb von vier aufeinanderfolgenden Wochen "nach Hause" zu kommen, das bedeutet die Betriebsstätte des Arbeitgebers oder der Wohnsitz, um dort mindestens eine regelmäßige wöchentliche Ruhezeit (mind. 45 Stunden) oder eine wöchentliche Ruhezeit von mehr als 45 Stunden als Ausgleich für eine reduzierte wöchentliche Ruhezeit zu verbringen.

    → Hinweis: Nun gilt ab 22. Februar 2022 noch zusätzlich eine Rückkehrverpflichtung für das Fahrzeug. Der Unternehmer hat sicherzustellen, dass seine Fahrzeuge für grenzüberschreitende Beförderungen spätestens acht Wochen nach Verlassen des Mitgliedstaates zu einer der Betriebsstätten in diesem Mitgliedstaat zurückkehren.

    (Quelle: Fachgruppe Wien der Transporteure, Wirtschaftskammer Wien; Stand: 23.12.2021)



    quelle: https://traktuell.at/fuhrparkm…-in-der-transportbranche/

    Die niederösterreichische Berufslenker Akademie, eine Initiative von WKNÖ, AMS NÖ und AKNÖ, wirkt dem Fachkräftemangel entgegen und ermöglicht jungen Erwachsenen eine qualifizierte Berufsausbildung als Lkw-Fahrer.


    Der Fahrermangel ist beinahe tägliches Gesprächsthema in der Transportbranche. Am Beispiel Großbritanniens konnten wir letzten Herbst sehen, welche massiven Probleme der Mangel an Berufslenkern mit sich bringen kann – dabei geht es nicht nur um rein interne Probleme von Logistikbetrieben, sondern letztendlich auch um die Versorgungssicherheit der Gesamtbevölkerung mit Gütern des täglichen Bedarfs.

    Die Wirtschaftskammer stuft den Mangel an Berufslenkern im Lkw- und Bus-Bereich mittlerweile als problematisch ein, für manche Branchen sei er sogar bedrohlich. Bisher haben auch die Versuche der Verbände und Interessenvertretung nicht ausreichend Früchte getragen, um geeignetes Fahrpersonal im erforderlichen Ausmaß bereitzustellen.




    Berufslenkerakademie Niederösterreich

    Die Wirtschaftskammer Niederösterreich hat daher eine Initiative ins Leben gerufen und gemeinsam mit dem AMS NÖ die Berufslenkerakademie entwickelt. Dieses Projekt soll dem Fahrermangel in Niederösterreich entgegenwirken. Die Berufslenkerakademie bietet jungen Erwachsenen ohne Berufsausbildung die Möglichkeit, innerhalb von 18 Monaten eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer zu absolvieren. Dabei bilden auch die Firmen einen wichtigen Baustein für den Erfolg: Es werden Ausbildungsbetriebe gesucht.

    Die praktische Ausbildung zum Berufslenker erfolgt im Betrieb, die Lehrausbildung an der Berufsschule. Für die gesamten 18 Monate kommt das AMS für die Deckung des Lebensunterhalts des Auszubildenden auf, es entstehen keine Lohn- oder Lohnnebenkosten für das Unternehmen. Der Kostenbeitrag für Unternehmen beträgt monatlich 400 Euro pro Teilnehmer (insgesamt 7.200 Euro). Dieser Beitrag dient zur Finanzierung der Ausbildung, wofür eine entsprechende Vereinbarung mit der Fachgruppe geschlossen werden muss. Sämtliche Ausbildungskosten wie beispielsweise der Führerschein C/E, D/E, Code 95, Internatskosten und Prüfungsgebühren werden an die Fachgruppe fakturiert und von den Ausbildungsbeiträgen der Unternehmer bezahlt. Nach sieben bis acht Monaten erhält der Azubi seinen Führerschein und ist damit voll einsetzbar. Als motivierende Maßnahme betrachtet die WKNÖ die Auszahlung einer freiwilligen Aufwandsentschädigung an den Lehrling durch das Unternehmen, beispielsweise ab dem Erwerb des Führerscheins. Bis monatlich 150,- Euro ist diese steuer- und beitragsfrei.



    Zielgruppe für die Ausbildung

    Die niederösterreichische Berufslenker-Akademie richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene ab 20 Jahren ohne Lehrabschluss. Voraussetzung sind gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift und das Interesse an einer vollwertigen Berufsausbildung. Die Akademie endet mit einem Lehrabschluss als Berufskraftfahrer. Ein Führerschein der Klasse B und ein eigener Pkw müssen bereits vorhanden sein. Die Ausbildungszeit (Lehrzeit) ist auf die Hälfte verkürzt und dauert 18 Monate.

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    Interessierte Unternehmen können sich an die Fachgruppe Güterbeförderung in Niederösterreich wenden, entweder per Telefon 02742/851-18501 oder per mail an: bla[Klammeraffe]wknoe.at. Die Vermittlung der Auszubildenden erfolgt über das AMS.



    quelle: https://traktuell.at/news/beru…dungsbetriebe-ab-jaenner/