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    Craiss: Weiterer Standort für Stuttgarter Automobilhersteller

    Der Außenstandort bietet Ausweichkapazitäten für das Freiberger Logistikzentrum und das Stuttgarter Stammwerk des Kunden aus der Automobilindustrie.


    Rund ein Jahr nach Inbetriebnahme des Lagers in Freiberg am Neckar hat die Craiss Generation Logistik GmbH & Co. KG im Auftrag eines deutschen Automobilherstellers im Sommer ein weiteres Logistikzentrum eröffnet. Das neue Lager im baden-württembergischen Markgröningen bietet die notwendig gewordene Lagerkapazität, teilt Craiss mit. An beiden Standorten lagert und kommissioniert der Logistikdienstleister ausschließlich Teile des Kunden, mit denen er dessen Stuttgarter Produktion just-in-sequence beliefert. Die Struktur und die Organisation der 8.000 Quadratmeter großen Fläche habe Craiss in enger Abstimmung mit dem Automobilhersteller geplant. Eine Besonderheit in diesem Zusammenhang sei die Flurförderfahrzeug-freie Kommissionierzone.

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    „Nachdem wir in Freiberg an unsere Kapazitätsgrenzen gestoßen sind, war die gemeinsame Planung und Inbetriebnahme des neuen Logistikzentrums in Markgröningen die notwendige Lösung und eine willkommene Herausforderung“, sagt Max Rahn, zuständiger Projektleiter der Craiss Generation Logistik GmbH & Co. KG. Den Zuschlag erhielt der Logistikdienstleister bereits mit der Vergabe des Freiberg-Auftrags im vergangenen Jahr, in dem die Option eines zusätzlichen Lagers vorgesehen war.

    Nach einer zweimonatigen Planungsphase, in der Craiss den vom Kunden skizzierten Aufbau des Logistikzentrums Markgröningen verfeinerte, konnte dieser im Mai dieses Jahres beginnen. So wurde eine alte Montagelinie deinstalliert, neue Regalanlagen montiert und der Brandschutz erweitert.

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    „Anhand der sehr kurzen Vorbereitungszeit haben wir wieder einmal gezeigt, dass wir sowohl intern als auch mit dem Kunden ein eingespieltes Team sind“, so Rahn.


    Platz sparen durch schmale Gassen

    Aktuell kümmern sich 20 Fachkräfte um den Wareneingang, die Lagerhaltung und zahlreiche Value Added Services sowie um die bedarfsgerechte Bereitstellung der Autobauteile. Diese Zahl soll jedoch bis zur im Sommer 2023 erwarteten Vollauslastung auf rund 70 ansteigen. Für einen reibungslosen Ablauf legen die Mitarbeitenden in der Kommissionierzone alle Wege ausschließlich zu Fuß zurück.

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    „Das hat zum einen sicherheitstechnische Gründe, zum anderen konnten wir die Gassen sehr schmal halten und so wichtigen Platz sparen. Abgesehen davon sind wir auf den kurzen Strecken per pedes genauso schnell wie mit einem Flurförderfahrzeug“, sagt Rahn.

    Wie auch in Freiberg am Neckar werden in Markgröningen vielfältige Bauteile für die Fahrzeugmontage gelagert. Von Grawe und seinem Team verlangt dies eine passgenaue Kommissionierung und Bereitstellung der Bauteile ans Werk, denn:

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    „Die Autos befinden sich bereits in der Montagelinie und werden reihenfolgesynchron zusammengebaut. Liefern wir ein Teil zur falschen Zeit, verzögert dies die gesamte Produktion“, so Rahn.

    Mit dem neuen Logistikzentrum baut Craiss die eigene Kontraktlogistiksparte weiter aus. Das inhabergeführte Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, in diesem Bereich bis 2025 signifikant zu wachsen.



    quelle: https://transport-online.de/ne…obilhersteller-75524.html

    Die Umsätze im Transportgewerbe sind laut BGL Konjunkturanalyse so hoch wie seit elf Jahren nicht mehr - aber zu welchem Preis? Grund sind nämlich die hohen Kosten und daraus folgenden erhöhten Frachtpreise.


    Der BGL befragte für seine Konjunkturanalyse über das 2. Quartal 2022 insgesamt 400 Unternehmen, 237 (= 59,3 %) antworteten. Im deutschen Transportlogistikgewerbe war im Berichtsquartal die wirtschaftliche Lage geprägt von diversen Kostenexplosionen. Diese konnten teilweise in den Frachtpreisen weitergegeben werden: Laut Statistischem Bundesamt stiegen die Frachtpreise im 2.Quartal 2022 gegenüber dem Vorjahresquartal um 14 %. So stieg denn auch der Geschäftslage-Saldo (= Durchschnitt aus Umsatz- und Betriebsergebnis-Saldo) gegenüber dem Vorquartal von –1 auf +9½ Prozentpunkte (siehe unten). Die Prognosen für das dem Berichtsquartal folgende Halbjahr sind fast durchgehend negativer als noch im Vorquartal.

    Vergleich zum Vorquartal

    • Fuhrparkkapazität reduzierten gut 10 % der befragten Betriebe, nur 5 % erhöhten sie;
    • Umsätze sanken bei 10½ %, bei 45 % stiegen sie;
    • Betriebsergebnis bewerteten 29 % der Unternehmen im 2. Quartal als schlecht, lediglich 13 % als gut;
    • Fahrzeugauslastung sank bei 8½ % der Betriebe, bei 23 % stieg sie.
    • Fahrpersonalbestand ging bei 19½ % der zurück, bei nur 8½ % erhöhte er sich;
    • gestiegene Gesamtkosten gaben 92 % der befragten Firmen an (68½ % mit höheren Personalkosten, 82 % mit gestiegenen Fahrzeugkosten und 85½ % mit erhöhten Treibstoffkosten);
    • gesunkene Zahlungsmoral bei den Kunden gab fast jeder achte Betrieb an.

    Kostenentwicklung: Saldo erreicht den zweitschlechtesten Wert seit 14 Jahren

    Der Saldo der Gesamtkostenentwicklung verringerte sich im 2. Quartal 2022 minimal von +92 Prozentpunkten (Pp) im Vorquartal auf jetzt +91½ Pp und erreichte damit den zweithöchsten Wert seit 14 Jahren. Dabei sank der Anteil der Betriebe mit gestiegenen Gesamtkosten von 94 % im1. Quartal 2022 auf jetzt 92 %; der Anteil der Betriebe mit gefallenen Gesamtkosten sank ebenfalls von 2 % auf ½ %. Höhere Personalkosten verzeichneten 68½ % (im Vorquartal 72 %), 82 % (im Vorquartal 84½ %) gestiegene Fahrzeugkosten und 85½ % (im Vorquartal 98½ %) erhöhte Treibstoffkosten.

    Für das dem Berichtsquartal folgende Halbjahr erwarteten nach im Vorquartal 87 % jetzt 82 % der Betriebe steigende Gesamtkosten und wie im Vorquartal ½ % sinkende (Saldo= +81½ Pp; im Vorquartal: +86 Pp). 77 % (im Vorquartal 73%) der Unternehmen erwarteten höhere Personalkosten,72½ % (76½ %) steigende Fahrzeugkosten und 63 % (im Vorquartal 71 %) erhöhte Treibstoffkosten.

    Fuhrparkkapazität: Saldo zum vierten Mal in Folge tiefer im Minus

    Der Fuhrparkkapazitäts-Saldo sank im 2. Quartal 202 zum vierten Mal in Folge, und zwar von –4 Prozentpunkten (Pp)im Vorquartal auf jetzt –5 Pp. Dies war der drittschlechteste Wert für ein 2. Quartal seit 13 Jahren. Wie in den beiden Vorquartalen gaben auch diesmal 5 % der Unternehmen an, ihre Fuhrparkkapazität gegenüber dem Vorquartalerhöht zu haben, 10 % haben (im Vorquartal 8½ %) diese verringert. Im gleichen Quartal des Vorjahres lag dieser Saldo bei +/–0 Pp.

    Der Saldo der Fuhrparkkapazitäts-Prognose für das dem Berichtsquartal folgende Halbjahr fiel von –3½ Pp im Vorquartal auf –10½ Pp. 4½ % (im Vorquartal 7 %) aller Unternehmen planten die Erhöhung ihrer Fuhrparkkapazität, während 15 % (im Vorquartal 10½ %)eine Reduzierung vorsahen. Vor Jahresfrist lag dieser Wertebenfalls bei +/–0 Pp.

    Betriebsergebnisse: Saldo mit dem zweitschlechtesten Wert für ein 2. Quartal seit neun Jahren

    Der Betriebsergebnis-Saldo stieg im 2. Quartal 2022 zwar von –25 Prozentpunkten (Pp) auf –15½ Pp, dennoch war dies der zweitschlechteste Wert für ein 2. Quartal seit neun Jahren. Nach 8 % im Vorquartal bewerteten im Berichtsquartal nun 13 % der befragten Unternehmen ihr Betriebsergebnis als gut und 29 % – nach 33 % im Vorquartal – als schlecht. Im gleichen Vorjahresquartal lag dieser Saldo bei –7 Pp.

    Der Betriebsergebnis-Prognosewert für das dem Berichtsquartal folgende Halbjahr erhöhte sich im 2.Quartal 2022 gegenüber der Prognose aus dem Vorquartal von –23 Pp auf –20 Pp. Optimistische Erwartungen hegten im Berichtsquartal nur noch 10½ % (im Vorquartal 7½ %),pessimistische dagegen 31 % (nach 30½ % im 1. Quartal2022). Vor einem Jahr lag dieser Prognose-Saldo noch bei–4½ Pp.

    Fahrpersonalbestand: Saldo unverändert negativ

    Im 2. Quartal 2022 blieb der Fahrpersonalbestands-Saldo gegenüber dem Vorquartal unverändert bei –11 Prozentpunkten (Pp) auf –11 Pp, dennoch war dies der zweitschlechteste Wert für ein 2. Quartal seit 13 Jahren.8½ % der befragten Betriebe (im 1. Quartal 2022: 8 %)erhöhten ihren Fahrpersonalbestand gegenüber dem Vorquartal, bei 19½ % – nach 19 % im 1. Quartal 2022 –ging er zurück. Im gleichen Vorjahresquartal lag dieser Saldo noch bei –7 Pp.

    Für das dem Berichtsquartal folgende Halbjahr sank der Prognose-Saldo zur Fahrpersonalbestandsentwicklung im2. Quartal 2022 gegenüber der Prognose vom 1. Quartal2021 von –1½ Pp auf nunmehr –6 %. Nach im Vorquartal13½ % erwarteten nur noch 8 % der Unternehmen einen erhöhten Fahrpersonalbestand. Von einem niedrigeren Fahrpersonalbestand gingen dagegen 14 % aus – nach 12% im Vorquartal. Der Referenzwert im Vorjahr für diesen Prognose-Saldo betrug noch +2½ Pp.

    Umsätze: Saldo mit dem höchsten Wert seit elf Jahren

    Der Umsatz-Saldo stieg im 2. Quartal 2022 aufgrund der vielen Kostenexplosionen und deren teilweise Weitergabe(laut Statistischem Bundesamt stiegen die Frachtpreise im2. Quartal 2022 gegenüber dem Vorjahresquartal um 14 %)von +23½ Prozentpunkten (Pp) im 1. Quartal 2022 auf jetzt+34½ Pp und damit auf den höchsten Wert seit dem 2.Quartal 2011! Im Berichtsquartal waren die Umsätze bei 45% (nach 35½ % im Vorquartal) der befragten Unternehmen gestiegen; gefallen waren sie – nach 12 % im Vorquartal –bei 10½ %. Im gleichen Vorjahresquartal lag der Wert des Umsatz-Saldos noch bei +15 Pp.

    Der Prognosewert zu den Umsatzerwartungen für das dem Berichtsquartal folgende Halbjahr stürzte gegenüber demjenigen aus dem Vorquartal von +21½ Pp auf +1 Pp. Nur noch 19½ % (im 1. Quartal 2022: 30½ %) erwarteten steigende Umsätze, dagegen prognostizierten – nach 9 %im Vorquartal – 18½ % sinkende Umsätze. Vor Jahresfristlag dieser Saldo noch bei +13½ Pp.

    Fahrzeugauslastung: Saldo steigt auf höchsten Wert seit einem Jahr

    Im 2. Quartal 202 stieg der Fahrzeugauslastungs-Saldonach +9½ Prozentpunkten (Pp) im Vorquartal auf jetzt +15Pp und damit auf den besten Wert seit einem Jahr. Bei 23% der befragten Unternehmen war die Auslastung im Vergleich zum Vorquartal gestiegen (nach 19½ % im 1.Quartal 2022), gesunken war sie stattdessen bei 8½ % (im Vorquartal bei 10½ %). Im gleichen Vorjahresquartal lag dieser Saldo bei ebenfalls +15 Pp.

    Der Saldo zur erwarteten Fahrzeugauslastung für das dem Berichtsquartal folgende Halbjahr fiel gegenüber der Prognose aus dem 1. Quartal 2022 von +2½ Pp auf –7 Pp. Der Anteil der positiven Erwartungen sank gegenüber der Prognose aus dem Vorquartal von 12½ % auf 8½ %, der Anteil der negativen Einschätzungen stieg von 9½ % auf15½ %. Im letzten Jahr zur gleichen Zeit lag dieser Saldo noch bei +7½ Pp.


    quelle: https://transport-online.de/ne…hten-umsaetzen-75526.html

    Ein nachhaltiges Verkehrsprojekt mit Langstreckenpotenzial: Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr hat den Förderantrag für das von der BMW Group geleitete, konsortiale Forschungsprojekt HyCET (Hydrogen Combustion Engine Trucks) bewilligt. Geplant sind zunächst zwei 18- sowie 40-Tonner und die nötige Infrastruktur.


    Das Forschungsprojekt zielt laut BMW-Pressemitteilung darauf, das Nachhaltigkeitspotenzial von Lkw mit Wasserstoffverbrennungsmotor in der Transportlogistik aufzuzeigen. Im Kontext von HyCET geht es neben der Technologieentwicklung auch um die erforderliche Infrastruktur wie öffentlich zugängliche Wasserstofftankstellen. Grundsätzlich stellt Wasserstoff aufgrund kurzer Betankungszeiten, hoher Nutzlast und Einsatzflexibilität sowie attraktiver Reichweiten einen vielversprechenden Energieträger in der Transportlogistik dar, teilt BMW mit. Der Einsatz von grünem Wasserstoff, welcher auf Basis erneuerbarer Energien hergestellt wird, ermögliche somit eine zukünftig CO2-freie Langstreckenlogistik. Durch die geringen Emissionen, welche durch das Verbrennen von Wasserstoff entstehen, gelten die Lkw gemäß EU-Verordnung zudem als Zero-Emission Fahrzeuge.

    Knapp 20 Millionen Euro Investition

    Dem Forschungsprojekt HyCET (Hydrogen Combustion Engine Trucks) wird ein Investitionsvolumen von 19,5 Millionen Euro zur Verfügung stehen, davon werden 11,3 Millionen Euro Fördermittel des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) bereitgestellt. Zusätzlich wurden vom BMDV im Zuge des HyCET-Projektes Fördermittel in Höhe von 5,7 Millionen Euro für die Errichtung zweier öffentlicher Wasserstofftankstellen schwerpunktmäßig für den Schwerlastverkehr zur Verfügung gestellt.

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    Daniela Kluckert, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Digitales und Verkehr: „Die Wasserstoff-Technologie bietet uns die Möglichkeit, Mobilität neu zu denken. Insbesondere die vielfältigen Anforderungen der Transportlogistik verlangen nach passenden Lösungsansätzen. Wasserstoff als Energiespeicher in Ergänzung zur batterieelektrischen Mobilität ist hierbei eine gute Lösung, um den Verkehr klimafreundlich aufzustellen. Durch das von uns geförderte Projekt HyCET wird eine Technologiebewertung des Wasserstoffverbrennungsmotors im schweren Güterverkehr vorgenommen. Die gewonnenen Ergebnisse im Praxisbetrieb tragen damit zum Technologiewettbewerb alternativer Antriebe in der Logistik bei.“

    18- und 40-Tonner in der Entwicklung

    Für die Projektlaufzeit von vier Jahren hat sich das Netzwerk ambitionierte Ziele gesetzt. Zwei 18-Tonnen Lkw und zwei 40-Tonnen LKW mit Wasserstoffverbrennungsmotor sollen entwickelt und im Regelverkehr der BMW Group- und Deutz-Logistik getestet werden. Für den täglichen Betrieb dieser Lkw werden in Leipzig und Nürnberg zwei neue Wasserstofftankstellen u.a. für schwere Nutzfahrzeuge gebaut.

    Somit werden nicht nur die Entwicklung und der Einsatz von Wasserstoff-LKW weiter erforscht, sondern auch die Betankungsstandards für Nutzfahrzeuge sowie die Umsetzung der benötigten Infrastruktur vorangetrieben. Da es sich hierbei um eines der ersten Forschungsvorhaben handelt, bei dem Fahrzeuge dieser Klasse im Logistik-Regelverkehr fahren, werden die LKW einer umfassenden Technologiebewertung unterzogen.


    Das Konsortium

    BMW

    In dem Konsortialprojekt werden Expertisen aus verschiedenen Bereichen gebündelt. Die BMW Group definiert als Endanwender Anforderungen für einen späteren Serieneinsatz der wasserstoffbetriebenen Lkw in ihrer Transportlogistik. Als Konsortialführer sorgt das Unternehmen außerdem für die Rahmenbedingungen einer erfolgreichen Projektumsetzung und übernimmt die Steuerung des Piloteinsatzes eines 18-Tonnen LKW im BMW Group Werk Leipzig sowie die Koordination der Technologiebewertung, um die Vor- und Nachteile des Wasserstoffverbrennungsmotors mit anderen innovativen Antriebskonzepten für Lkw zu vergleichen.

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    Dazu erklärt Michael Nikolaides, Leiter BMW Group Produktionsnetzwerk und Logistik: „Die BMW Group bestätigt durch die Konsortialführung des Projekts nicht nur Pioniergeist, sondern auch das Verständnis, Nachhaltigkeit über alle Unternehmensbereiche hinweg zu denken. Hierzu gehört, in der Transportlogistik frühzeitig Technologien zu erproben und Produkte sowie Infrastruktur an neue Anforderungen anzupassen.“

    Deutz

    Motorenbauer Deutz hat einen 7,8 Liter-Wasserstoffmotor entwickelt. Die erste Anwendung läuft bereits erfolgreich im Pilotbetrieb in einem stationären Generator. Im Rahmen des HyCET-Projekts soll dieser Motor in einen 18-Tonnen Lkw eingebaut werden, um die Praxistauglichkeit in einer mobilen Anwendung unter Beweis zu stellen.

    Keyou

    Die Keyou GmbH entwickelt Wasserstofftechnologien, spezifische H2-Komponenten und Brennverfahren, mit deren Hilfe konventionelle Motoren kosteneffizient zu emissionsfreien Wasserstoffmotoren transformiert werden können.

    Volvo

    Gemeinsam mit der Volvo Group entwickelt Keyou im HyCET-Projekt einen 13 Liter Wasserstoffmotor. Volvo integriert den Motor und die Wasserstofftanks auf zwei 40-Tonnen Volvo Lkw, die in der Transportlogistik der BMW Group durch DHL Freight zum Einsatz kommen.

    DHL

    Als Anbieter für Straßentransporte wird DHL Freight seine Erfahrungen im Straßengüterverkehr sowie Anforderungen aus Anwendersicht in das Projekt einbringen. Zudem wird das Unternehmen als Transportpartner der BMW Group die ersten entwickelten Fahrzeuge im Praxistest für Pendelverkehre für die Versorgung des BMW Group Werks Leipzig einsetzen.

    Total Energies

    Das Energieunternehmen Total Energies will bis 2030 bis zu 150 Wasserstofftankstellen direkt oder indirekt in Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg und Frankreich betreiben. Die beiden neuen Wasserstofftankstellen, die im Rahmen des HyCET-Konsortiums in Leipzig und im Raum Nürnberg an der A9 gebaut werden sollen, werden integraler Bestandteil dieses europäischen Wasserstoffnetzes für den Fernverkehr sein.


    quelle: https://transport-online.de/ne…ten-foerderung-75656.html


    Tschechien startet Grenzkontrollen zur Slowakei

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    Die Grenzkontrollen der tschechischen Polizei an der tschechisch-slokawischen Grenze sollen mindestens zehn Tage dauern© Foto: CTK/Dalibor Gluck/dpa/picture alliance

    An 27 früheren Grenzübergängen werden seit dem heutigen Donnerstag die Übertritte überwacht. Nach der tschechischen Entscheidung hat auch Österreich mit Kontrollen an der Grenze zur Slowakei begonnen, um Ausweichbewegungen zu verhindern.

    Tschechien hat wegen der zunehmenden Migration auf der Balkanroute mit Grenzkontrollen zur Slowakei begonnen. Polizisten und Zollbeamte bezogen am Donnerstag Station an 27 früheren Grenzübergängen. Auch die sogenannte grüne Grenze wird überwacht. Ziel sei es, den Schleusergruppen klarzumachen, dass es hier ein Hindernis für sie gebe, sagte der tschechische Innenminister Vit Rakusan. Es handele sich um Verbrecher, die Geschäfte mit dem Unglück anderer Menschen machten, betonte der konservative Politiker.


    Insgesamt sind rund 500 Polizisten und 60 Zollbeamte an dem Einsatz beteiligt, der mindestens zehn Tage dauern soll. Der Zustrom auf der Balkanroute nach Tschechien und weiter Richtung Westeuropa hatte zuletzt deutlich zugenommen. Seit Anfang des Jahres wurden nach offiziellen Angaben knapp 12.000 sogenannte Transitmigranten erfasst, die ein anderes Zielland angeben. Die meisten von ihnen sollen Syrer sein.


    Kritik von der Slowakei

    Die tschechische Staatsbahn CD warnte wegen der Kontrollen vor Verspätungen im internationalen Zugverkehr. Der slowakische Ministerpräsident Eduard Heger kritisierte die Entscheidung der Regierung in Prag. „So macht man das nicht“, sagte der 46-Jährige. Es sei notwendig, miteinander zu kommunizieren, statt sich gegenseitig zu überraschen. Nach der tschechischen Entscheidung hat auch Österreich mit Kontrollen an der Grenze zur Slowakei begonnen, um Ausweichbewegungen zu verhindern.

    Die Grenze zwischen Tschechien und der Slowakei ist rund 250 Kilometer lang. Beide Länder gehören dem grenzkontrollfreien Schengenraum an. Sie bildeten bis zur friedlichen Teilung zum 1. Januar 1993 einen gemeinsamen Staat, die Tschechoslowakei. (dpa/sn)


    quelle: https://www.verkehrsrundschau.…llen-zur-slowakei-3258125


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    Generalstreik in Frankreich. LKW-Fahrer streiken auch

    Die französischen Gewerkschaften im Transportsektor – CGT und Solidaires – rufen die Franzosen zur Beteiligung am Generalstreik auf, der am kommenden Donnerstag stattfinden soll. Erfahren Sie mehr darüber, worum es geht.


    Aufgrund der hohen Inflation, die in Frankreich im Juli 6,1 Prozent und im August 5,8 Prozent betrug, sowie wegen der durch die französische Regierung geplanten Altersrentenreform, die unter anderem auf einer Erhöhung des Renteneintrittsalters beruht, werden die französischen Gewerkschaften CGT und Solidaires am Donnerstag, den 29. September, einen Generalstreik organisieren. Die Gewerkschaften rufen die Franzosen zur branchenübergreifenden Arbeitsniederlegung auf.

    Die Gewerkschaftler fordern eine Lohnerhöhung aufgrund der schwindenden Kaufkraft. Gleichzeitig sprechen sich die Gewerkschaften gegen eine Aufrechterhaltung durch die Regierung eines die Staatskasse belastenden “Steuersystems aus, das für Großunternehmen vorteilhaft ist, aber nachteilig für öffentliche Leistungen (Gesundheitsfürsorge, Bildung etc.) und die Finanzierung der Umwelttransformation” – heißt es in einer offiziellen Meldung von Solidaires.

    Über mögliche Einschränkungen auf französischen Straßen werden wir Sie kontinuierlich informieren.

    Nächster Streik im Oktober

    In der Zeit zwischen dem 17. und 23. Oktober planen hingegen die Fahrer der Gewerkschaft FO einen Streik. Die Trucker fordern Lohnerhöhungen um 2,5-3 Prozent und bessere Arbeitsbedingungen. Die Gewerkschaft richtet den Aufruf zum Streik an alle Fahrer landesweit und an die Beschäftigten von Logistikunternehmen.


    quelle: https://trans.info/de/frankreich-generalstreik-307272


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    OBERHAUSEN (DEUTSCHLAND): Am Nachmittag des 28. September 2022 meldete die Autobahnpolizei der Leitstelle der Feuerwehr Oberhausen einen undichten Gastank an einem gasbetriebenen LNG-LKW* auf der Autobahn A 42 in Fahrtrichtung Dortmund.

    Umgehend alarmierten die Leitstellendisponenten eine Vielzahl an Feuerwehrkräften auf die Autobahn. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte das gemeldete Schadensbild bestätigt werden. Es drang kontinuierlich Gas aus einem auf dem Standstreifen abgestellten Lkw aus.

    Aufgrund der erhöhten Explosionsgefahr wurde umgehend eine Vollsperrung der Autobahn in Fahrtrichtung Dortmund veranlasst. Parallel gingen zwei Einsatzkräfte unter Atemschutz zu dem Lkw vor, um die Undichtigkeit zu verschließen. Da sich die Abdichtmaßnahmen als sehr aufwendig darstellten, dauerten diese bis in die Abendstunden an. Schlussendlich konnte die Leckage beseitigt werden. Abschließend wurde die Einsatzstelle an die Autobahnpolizei übergeben.


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    Die Feuerwehr Oberhausen war zu Spitzenzeiten mit acht Fahrzeugen und 21 Einsatzkräften ca. 3,5 Stunden im Einsatz. Es wurden keine Personen verletzt.

    Erklärung zu LNG-LKW* =

    LNG-Lkw sind Lastkraftwagen, die mit dem Treibstoff Liquefied Natural Gas (verflüssigtes Erdgas) betankt und angetrieben werden.



    quelle: https://www.fireworld.at/2022/…-a-42-bei-oberhausen/?amp


    Auch die Amerikaner setzen auf Elektromobilität. So sieht der Elektro-Lieferwagen aus Detroit aus

    General Motors hat seinen elektrischen Lieferwagen Brightdrop Zevo in Europa vorgestellt.


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    Fot. Trans.INFO


    Die amerikanische Autoindustrie in Detroit wird vor allem mit Autos assoziiert, die Hektoliter Kraftstoff verbrauchen. Wenn es sich um die Trends in der E-Mobilität handelt, dann wurden diese bisher eher in Europa gesetzt. Dies kann sich aber ändern, weil eine Tochtergesellschaft von General Motors auf der IAA Transportation in Hannover einen Elektro-Lieferwagen präsentiert hat.


    Brightdrop Zevo richtet sich hauptsächlich an Anbieter der letzten Meile. Die Ladekapazität des Fahrzeugs beträgt ca. 770 kg. Überdies verfügt es über einen Motor von 300 PS. Die maximale Reichweite liegt bei 250 Meilen (ca. 400 km). Dank der Schnellladeoption kann Brightdrop Zevo nach einer Stunde Ladezeit 160 Meilen (ca. 250 km) fahren.


    Die Lieferwagen von Brightdrop werden seit einem Jahr von FedEx eingesetzt. Der Konzern hat 500 Zevo-Fahrzeuge bestellt. Unter den Kunden befinden sich auch Walmart und Verizon.


    quelle: https://trans.info/de/lieferwagen-aus-detroit-306974



    Nikola ruft alle bisher produzierten E-LKW zurück

    Nikola ruft in den USA insgesamt 93 Fahrzeuge zurück. Grund für diese Maßnahme ist ein Sicherheitsmangel in den Modellen Tre BEV.


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    Foto: Nikola

    Kurz vor dem Europastart ruft Nikola alle 93 seiner Tre BEV LKW zurück. Der Grund ist eine unsachgemäße Installation der Sicherheitsgurt-Schulterverankerung. Das könnte den Schutz der Insassen bei einem Unfall beeinträchtigen.

    Seitens FreightWaves habe Nikola am 14. September die National Highway Traffic Safety Administration über dieses Sicherheitsproblem in Kenntnis gesetzt.

    Die Sicherheitsgurte, wie sie konstruiert und eingebaut sind, können sich unter dem Gewicht eines Passagiers lösen, da die Gurtverankerung keinen vollständigen Gewindeeingriff für den Ankerbolzen ermöglicht, heißt es weiter.


    Die Fahrerhäuser werden aus Italien importiert, wo sie vom Herstellerpartner Iveco gebaut werden, der für diesen Fehler verantwortlich ist. Iveco bestätigte, dass der Enddrehmoment der Schulterverankerung des Sicherheitsgurtes nicht den Vorgaben entsprechend eingebaut worden war.

    Nikola wird die entsprechenden Elemente an allen Fahrzeugen kostenlos ersetzen und ein Schreiben diesbezüglich soll an Kunden zwischen dem 1. Oktober und dem 1. November verschickt werden.


    quelle: https://trans.info/de/nikola-lkw-307123

    Premiere für den Fracht-Flugverkehr: Am 28. September absolvierte das laut Dhl erste vollektrische Pendlerflugzeug in den USA seinen Jungfernflug. Der Expressdienstleister hat zwölf Exemplare bestellt.


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    Insgesamt acht Minuten lang war das Flugzeug Alice von Eviation Aircraft beim Jungfernflug in der Luft. Es hob am 28. September 2022 im US-amerikanischen Moses Lake, Washington ab und erreichte eine Flughöhe von 3.500 Fuß, was circa 1.100 Metern entspricht.

    Nach Aussage von Dhl handelt es sich um das erste vollelektrische Pendlerflugzeug. Das Express-Dienstleistungsunternehmen hat insgesamt zwölf E-Frachtflugzeuge bestellt. Damit soll nach eigenen Angaben das globale Flottennetz von DHL Express elektrifiziert werden.


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    „Wir gratulieren Eviation zu dem erfolgreichen Erstflug von Alice! Der erfolgreiche Jungfernflug bestätigt unsere Überzeugung, dass das Zeitalter der nachhaltigen Luftfahrt angebrochen ist“, so John Pearson, CEO DHL Express, und ergänzt: „Mit der Bestellung von zwölf Alice-E-Cargo-Flugzeugen investieren wir in unser Gesamtziel einer Netto-Null-Emissions-Logistik. Die Reichweite und Kapazität von Alice machen sie zu einer einzigartigen nachhaltigen Lösung für unser globales Luftverkehrsnetz“.

    Der Einsatz der E-Flugzeuge unterstütze laut Pearson das Bestreben, einen wesentlichen Beitrag zur Verringerung des CO2-Fußabdrucks zu leisten und bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen.


    quelle: https://transport-online.de/ne…as-flottennetz-75509.html

    Mercedes-Benz Trucks: Hegelmann Group kauft 50 eActros LongHaul

    Großauftrag auf der IAA Transportation: Mercedes-Benz Trucks und Hegelmann Group haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, die 50 batterieelektrische Fernverkehrs-Lkw umfasst.


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    Soll bald auch bei Hegelmann fahren: der eActros LongHaul. (Bild: Mercedes-Benz Trucks)


    Mit dem „Konzept-Prototyp“ des eActros LongHaul hat Mercedes-Benz Trucks auf der diesjährigen IAA Transportation in Hannover einen Ausblick auf die neue Designsprache gegeben und darüber hinaus zahlreiche technische Details seines für 2024 geplanten Serienfahrzeugs für den schweren Fernverkehr vorgestellt. Das Logistikunternehmen Hegelmann Group schlug direkt zu: Auf der Messe unterzeichnete man mit Mercedes-Benz Trucks eine gemeinsame Absichtserklärung für die Bestellung von 50 eActros LongHaul. Die Fahrzeuge sollen ab dem Serienstart 2024 sukzessive an das Familienunternehmen aus Bruchsal ausgeliefert werden.

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    Stina Fagerman, Leiterin Vertrieb, Marketing und Services bei Mercedes-Benz Trucks: „Um den Transport für die Zukunft nachhaltig und emissionsfrei zu gestalten, brauchen wir viele starke Partner an unserer Seite. Daher freuen wir uns sehr über diese Vereinbarung und das Vertrauen der Hegelmann Group in die Marke Mercedes-Benz Trucks.“
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    Siegfried Hegelmann, Managing Shareholder bei der Hegelmann Group: „Je größer der Erfolg, desto größer die Verantwortung. Wir sind offen für Herausforderungen und gleichzeitig streben wir nach Nachhaltigkeit in unserer Branche.“

    Nach der Vorstellung auf der IAA in Hannover soll der eActros LongHaul noch in diesem Jahr erstmals auf öffentlichen Straßen getestet werden, so Mercedes-Benz Trucks. Für 2023 sei zudem eine intensive Kundenerprobung mit seriennahen Prototypen vorgesehen (wir berichteten). In diesem Zusammenhang wurden bereits im September Absichtserklärungen mit Amazon und Rhenus unterzeichnet.

    Bis zu 500 Kilometer weit

    Mit einer Batterieaufladung soll der eActros LongHaul über eine Reichweite von rund 500 Kilometern verfügen. Die Entwicklungsingenieure von Mercedes-Benz Trucks legen den eActros LongHaul für dieselben Anforderungen an die Dauerhaltbarkeit von Fahrzeug und Komponenten wie einen vergleichbaren konventionellen schweren Fernverkehrs-Actros aus. Das bedeutet 1,2 Millionen Kilometer Laufleistung in zehn Betriebsjahren. Im eActros LongHaul kommen Batterien mit Lithium-Eisenphosphat-Zelltechnologie (LFP) zum Einsatz. Diese zeichnen sich vor allem durch eine hohe Lebensdauer und mehr nutzbare Energie aus.


    Sattelzugmaschine und Pritschenfahrgestell

    Die Batterien des eActros LongHaul lassen sich in der Serie an einer Ladesäule mit etwa einem Megawatt Leistung in deutlich unter 30 Minuten von 20 auf 80 Prozent aufladen. Drei Batteriepakete liefern eine installierte Gesamtkapazität von über 600 kWh und zwei Elektromotoren als Bestandteil einer neuen eAchse generieren eine Dauerleistung von 400 kW sowie eine Spitzenleistung von über 600 kW. Zusätzlich zur Sattelzugmaschine produziert Mercedes-Benz Trucks direkt ab Marktstart auch Pritschenfahrgestell-Varianten des eActros LongHaul. Dies bietet Kunden zahlreiche weitere Einsatzmöglichkeiten im vollelektrischen Transport.


    quelle: https://transport-online.de/ne…ctros-longhaul-75508.html


    DB Schenker und Volta Trucks: Volta Zero-Test ist abgeschlossen

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    Zum ersten Mal fuhr ein Prototyp des Volta Zero auf der Straße© Foto: Volta Trucks

    Der E-Lkw wurde unter realen Bedingungen auf den Straßen von Paris getestet. Der Truck soll nun Waren von den Verteilerzentren in die Stadtzentren und Ballungsräume zu transportieren.


    DB Schenker und Volta Trucks haben gemeinsam die Testphase des vollelektrischen Volta Zero in Europa abgeschlossen. Zum ersten Mal fuhr ein Prototyp des Volta Zero zur Designverifizierung auf Straßen und in realen Vertriebsumgebungen in Paris.

    Der vollelektrische 16-Tonner Volta Zero wird in den europäischen Terminals von DB Schenker eingesetzt, um Waren von den Verteilerzentren in die Stadtzentren und Ballungsräume zu transportieren. Hier bieten das innovative Design des Fahrzeugs, das sicherheitsorientierte Fahrerhaus zum Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmer und der abgasfreie Antriebsstrang die größten Vorteile.

    Gemeinsam werden Volta Trucks und DB Schenker die Einsatzmöglichkeiten der Technologie prüfen, um das Angebot zu erweitern. Der Rollout wird an zehn Standorten in fünf Ländern beginnen.


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    Hegelmann kauft E-Trucks von Mercedes

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    Der "Neue" von Mercedes-Benz Trucks: E-Actros Long Haul© Foto: Mercedes-Benz Trucks


    Die batterieelektrischen Sattelzugmaschinen sind ab 2024 serienreif und haben laut des Herstellers eine Reichweite von 500 Kilometern.


    Wenn die neue vollelktrische Sattelzugmaschine von Mercedes-Benz Trucks 2024 serienreif ist, will die Hegelmann Group 50 Lkw kaufen. Das vereinbarten die beiden Unternehmen in einer Absichtserklärung. Der Fern-Lkw E-Actros Long Haul hat laut des Herstellers eine Reichweite von 500 Kilometern. Zum ersten Mal wurde das Modell auf der IAA Transporation vergangene Woche vorgestellt. Noch in diesem Jahr soll der Lkw erstmals auf öffentlichen Straßen getestet werden. Für 2023 ist zudem eine intensive Kundenerprobung mit seriennahen Prototypen vorgesehen. In diesem Zusammenhang wurden bereits im September Absichtserklärungen mit Amazon und Rhenus unterzeichnet.


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    Dekarbonisierte Logistik: Elektrischer Kühltransport

    Auf der IAA-Fachveranstaltung der Transfrigoroute Deutschland zeigte Schmitz Cargobull einen vollelektrischen Kühlsattelkoffer, der aktuelle seine Praxistauglichkeit unter Beweis stellt.


    Leise, sauber, nachhaltig – Schmitz Cargobull zeigt auf der IAA Fachveranstaltung der Transfrigoroute Deutschland erste Ergebnisse eines Praxistests mit einem vollelektrischen Kühlsattelkoffer. S.KOe „Cool Smart“ heißt das Fahrzeug im Prototypenstadium, das neben einer elektrischen Transportkältemaschine zusätzlich mit einer Generatorachse ausgestattet ist.


    Dekarbonisierung ist notwendig

    Die Notwendigkeit nach einem solchen Fahrzeug leitet Schmitz Cargobull aus der europaweit steigenden Zahl von Umweltzonen her, in denen Emissionen und Geräusche so weit wie möglich reduziert werden müssen. Um diese Ziele zu erreichen ersetzt der Hersteller den Verbrenner-Antrieb des Kühlaggregates durch einen E-Motor mit 400 V, der durch das Batteriesystem des Trailers oder übers Stromnetz angetrieben wird. Geladen wird über einen CEE-Stecker an der Kraftstromdose sowie einen integrierten 22 kW-Onboard-Charger. Bei den Akkus setzt Schmitz Cargobull auf Li-Fe-Technik mit 32 kWh Kapazität. Das reicht auch unter Maximallast für rund 4,5 Stunden autarke Laufzeit. Im Temperaturbereich von 2,0 bis 5,0 Grad erhöht sich die autarke Laufzeit sogar bis auf 18 Stunden.

    Nachgeladen werden die Batterien über eine E-Achse, konkret die Mittelachse des dreiachsigen Aggregates. Diese lädt im Peak mit 22 kW, sobald der Lkw schneller als 60 Stundenkilometer fährt sowie im Brems- und Rollbetrieb. Nach Angaben von Schmitz Cargobull erhöht sich der Kraftstoffverbrauch eines dieselgetriebenen Euro-6-Zugmaschine um rund einen Liter pro 100 km. Gemessen an der Energiebilanz eines konventionellen Zuges mit Verbrenner getriebenem Kühlaggregat deutlich weniger Verbrauch und damit Schadstoffe – zudem emittiert der Euro-6-Motor weniger Schadstoffe als der Motor eines konventionellen Kühlaggregates.


    Alles automatisch

    Für den Fahrer bedeutet die Nutzung der elektrischen Kältemaschinen keine Umstellung. Die Bedienung, die Leistungsfähigkeit sowie alle Funktionen der integrierten Telematik entsprechen denen der bekannten Kältemaschine. Als zusätzlich Vorteil neben der Co2-Reduzierung wartet die elektrifizierte Kühlmaschine noch mit geringeren Wartungskosten auf, weil Öl- und Riemenwechsel entfallen und die elektrischen Komponenten wartungsfrei sind. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Flottenerprobung geht der S.KOe Cool Smart demnächst in die Serienproduktion.



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